Auf seinem Debüt-Album „Zwi­schen Heimweh und Fern­sucht“ zeigt er mit seinen 13 eigenen Song-Perlen auf melancholisch-entwaffnende Weise, was in ihm steckt. Pohl­mann hat als Maurer gear­beitet, bis er beschloss, sein Fach­ab­itur nach­zu­holen und pro­fes­sio­neller Musiker zu werden. Im Vor­pro­gramm von KT Tun­stall prä­sen­tierte er sein Können bereits im ver­gan­genen Jahr einem breiten Publikum und ist damit nun kein abso­luter Geheim­tipp mehr.

Mit seinem ersten Album kann man einen nach­denk­li­chen und gleich­zeitig gedan­ken­ver­lo­renen Nach­mittag ver­bringen. Songs wie „Dämon“ zeigen die innere Welt Pohl­manns, der Dichter und Denker, gefangen in einem Leben, das nicht das Sei­nige ist – ein Relikt aus seiner Zeit als Maurer– Lehr­ling. Doch auch weniger schwere Töne klingen auf diesem kurz­wei­ligen Album an, so lässt es sich herr­lich mit „Wenn jetzt Sommer wär“ beschwingt in den Tag starten. „Zwi­schen Heimweh und Fern­sucht“ ist der Sound­track für das Jahr 2006!