Günstig geliehen

Geld ist bei Studenten immer ein Thema. Optionen, um mehr Geld auf dem Konto zu haben, gibt es viele. Eine ist die Studentische Darlehnskasse, die seit 1950 besteht. Sie unterstützt gerade jene, die sich am Ende ihres Studiums befinden und daher oft aus Fördermitteln wie Bafög herausfallen.

Zu diesem Zweck wird ein sogenanntes „Studienabschlussdarlehen“ gewährt, das die letzten zwei Semester des Studiums in Raten ausgezahlt wird. Der Höchstsatz liegt bei 670 Euro pro Monat, das entspricht einem maximalen Gesamtbetrag von 8.040 Euro bei zwölf Monaten Laufzeit. Die Höhe des Betrages hängt von den Studien- und Lebenshaltungskosten ab. Nach dem Gesamtbetrag richtet sich die Rückzahlung, die im siebten Monat nach der letzten ausgezahlten Rate mit 75 Euro oder 100 Euro beginnt. Die höhere Rate wird ab einem Gesamtbetrag von mehr als 4.020 Euro fällig; das entspricht Auszahlungsraten von monatlich etwa 335 Euro. Jeweils nach 18 Monaten wird die Rate um 25 Euro erhöht, dadurch ist das Darlehen spätestens nach siebeneinhalb Jahren vollständig zurückgezahlt. Die Zinsen belaufen sich auf 4 Prozent p. a. für die ersten vier Jahre und danach auf 6 Prozent p. a.

Einige Voraussetzungen sind zu erfüllen. Studierende und Doktoranden folgender Hochschulen können das Darlehen beantragen: Alice Salomon FH, Charité, EvFH, FU, TFH, TU und UdK. Zunächst muss ein Antrag bei der Darlehenskasse gestellt werden. Das entsprechende Formular erhält man vor Ort. Zudem sind zwei Bürgschaften vorzulegen, wobei jede der beiden Personen über ein Mindesteinkommen von tausend Euro verfügen muss. Der Antragsteller hat außerdem zwei Gutachten seiner Professoren oder Dozenten einzureichen, die bestätigen, dass der Studien­abschluss in den nächsten zwei Semestern sehr wahrscheinlich ist. Zu guter Letzt ist noch eine Lastschrifteinzugsermächtigung zu erteilen.

Weitere Informationen:

Studentische Darlehnskasse e.V.

Studentenhaus 1. Stock (Alte TU-Mensa)

Hardenbergstr. 35

10623 Berlin

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