März 2008

Aufstieg zum Master

Nach dem Bachelor gleich den Master hinterher? Die Hürden erscheinen höher als sie es sind. [...]

30. März 2008

Schutz vorm Fiskus

Wer mit Arbeit Geld verdient, ist steuerpflichtig.Studenten profitieren von zahlreichen Sonderregelungen. [...]

30. März 2008

Alles nur Vitamin C

Früher war Vitamin B entscheidend. Heute zählen die „Connections“. Networking ist die Tugend der Neuzeit. [...]

30. März 2008

Bundestag on Air erleben

Wenn Politik und Musik zusammentreffen, entsteht etwas Neues: ein Polit-Podcast. Wir haben uns umgeschaut. [...]

30. März 2008

Ich höre, also lerne ich

Via Podcast und MP3-Player ist das Lernen ortsunabhängig. Zahlreiche Universitäten bieten ihre Vorlesungen kostenlos zum Download an. [...]

30. März 2008

Sei vernetzt!

Auf der Suche nach sich selbst, erkennt man den Wert der Netzwerke, in denen man sich bewegt. [...]

30. März 2008

Von Couch zu Couch

Mit Gastfreundschaft lässt sich die Welt verändern, meinen die „Couchsurfer“ sie haben Recht. [...]

30. März 2008

FHW: Gemeinsam für Unternehmen

Zur verbesserten Unternehmensgründung und -nachfolge in der Region kooperiert die FHW mit der Landesbank Berlin. Gemeinsam wollen sie KMUs bei der Suche nach Nachfolgern unterstützen. Die FHW ergänzt so ihren Bachelorstudiengang „Unternehmensgründung und Unternehmensnachfolge“. [...]

13. März 2008

HSoG: Regieren lernen

Ein Masterstudiengang an der Hertie School of Governance vermittelt den Merkels und Annans von Morgen die nötigen Kenntnisse und Fähigkeiten.

Wie wird man Bundeskanzler? Kann man Regieren lernen wie Medizin oder BWL? Die Hertie School of Governance in Berlin meint„Ja“ und bietet einen Masterstudiengang an, der Studierende aus aller Welt für Führungspositionen in Politik und Non-Profit-Organisationen qualifiziert. Die praxisnah ausgebildeten Absolventen sind begehrt.

Das ehemalige Staatsratsgebäude am Schlossplatz 1 ragt imposant in den morgendlichen Winterhimmel. Den denkmalgeschützten Ort umweht eine Aura politischen Schwergewichts, war er doch Dreh- und Angelpunkt politischer Entscheidungen in der DDR. Wo Honecker einst Strippen zog, sitzen seit 2005 in Lese- und Studiersälen die oft zitierten „High Potentials“, denen ein Angestelltendasein nicht erstrebenswert scheint. Sie wollen Karriere machen in öffentlichen Verwaltungen sowie privaten und gemeinnützigen Organisation wie der UNO, WHO oder Unicef.
 
Im Zeichen des Wandels
 
Was unsere Studenten verbindet, ist die Neigung zur Gemeinwohlorientierung und die Überzeugung, dass sich manches wandeln muss“, meint Gründungsdirektor Michael Zürn. Der komplett in englisch unterrichtete Master of Public Policy bereitet, so Zürn, die Studierenden auf die Herausforderungen einer wandelhaften, transnationalen Weltordnung vor, die den Gesetzmäßigkeiten der Globalisierung folgt. Neue politische Herausforderungen, wie Arbeitsmarktentwicklungen, Migrations- oder Umweltpolitik, verlangen innovative Lösungskonzepte, die über den Tellerrand hinausgehen. Dafür brauchen wir nicht nur Verwalter, sondern Problemlöser, die über Fach- und Landesgrenzen hinweg Aufgaben meistern können.“
 
Der Studienfokus liegt neben der akademischen Ausbildung in Kernmodulen wie Public Management auf der praxisnahen Umsetzung des theoretisch Erworbenen. Nach englisch-amerikanischem Modell soll durch Fallstudien­ wie die Einführung des Mautsystems Toll Collect das Credo des „Change Management“, das Organisieren von Veränderungsprozessen, verinnerlicht werden. Im Studium erworbene Fähigkeiten werden in vom „Career Service“ speziell auf den Einzelnen abgestimmten Praktika weltweit vertieft.
 
Optimistisch in die Zukunft
 
Die Masterarbeiten der Absolventen sind ganz unterschiedlichen Interessensgebieten gewidmet. So schrieb die aus Bulgarien stammende Diana Ognyanova in Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission über die Mobilität von EU-Einwohnern und die Auswirkung auf Organspenden und -transplantationen. Viacheslav Shelegeiko aus Weißrussland erörterte die Chancen und Risiken westlicher Unternehmen in Russland mit Blick auf die unsichere Rechtssituation des Landes.
 
Was beeindruckt bei der dargebotenen Fachkompetenz, Berufs- und Auslandserfahrung, ist die Jugend der Studierenden sowie der Lehrenden. Kaum ein Dozent ist jenseits der 40, viele der Absolventen sind späte 70er- und frühe 80er-Jahrgänge. Als private Hochschule verlangt die Hertie School of Governance für das zweijährige Masterprogramm insgesamt 20.000 Euro Studiengebühren. Viele der Studenten erhalten jedoch Stipendien aus den Fördertöpfen der Hertie-Stiftung, die mit einem Vermögen von 830 Millionen Euro eine der größten Stiftungen Deutschlands ist.
Dass großer Bedarf an den Merkels und Annans­ von Morgen besteht, sieht Zürn an der Jobvermittlungsquote: „Alle Absolventen haben bisher einen Job gefunden.“
 
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13. März 2008

FU: Das Gold der Elite

Die FU ehrt Scheich Al Maktoum und findet das in Ordnung. Der FU-Asta ist empört: „Goldmedaille für Menschenrechtsverletzer!“

Da fühlt man sich doch gleich in die Zeit der 68er zurückversetzt. Damals war es der Schah von Persien, heute ist es der Scheich aus den Vereinigten Arabischen Emiraten Herrscher in einem diktatorischen Regime und dennoch mit Ehren von der offiziellen Politik empfangen. Die Studierenden gehen auf die Barrikaden. Damals jedenfalls. Heute schreibt der FU-Asta eine Pressemitteilung.

In dieser empört er sich darüber, dass der Premierminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Sheikh Mohammed bin Rashid Al Maktoum, am 7. Februar von der FU mit der Ehrenmedaille in Gold ausgezeichnet wurde. Die FU schreibt, er habe diese Auszeichnung für die wegweisende Förderung von Wissenschaft, Bildung und Kultur in seiner Heimat und der arabischen Welt“ erhalten. Al Maktoum schlage mutige Wege ein, um die arabische Welt auf die wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts vorzubereiten.“ [...]

13. März 2008

Zufriedene Bachelors

Der Studienqualitätsmonitor, für den 22.000 Studenten befragt wurden, bemängelt die Praxisnähe der Uni-Lehre, den Kontakt zu den Professoren und die Qualität der Didaktik. Bachelorstudenten sind zufriedener als andere. Es gelte: „Je größer die Hochschule, desto unzufriedener die Studierenden.“ [...]

13. März 2008

Semester nicht früher

Ab 2010/11 sollten die Semester früher beginnen: Anfang September und Anfang März. Die Hochschulen konnten sich aber nicht einigen und verschoben die Pläne. Die HU will laut ihrem neuen Vizepräsidenten Nagel eine gemeinsame Regelung aller Berliner Hochschulen. TU-Vizepräsident Steinbach will eine bundesweit einheitliche Regelung. FU-Vizepräsidentin Lehmkuhl bedauert, dass man sich nicht auf die international üblichen Semesterstarts einigen konnte. [...]

13. März 2008

Semesterticket bis 2012

Der VBB und die meisten Hochschulen beschlossen die Weiterführung des Studententickets für die fast 160.000 Berliner Studenten. Der Preis soll kontinuierlich steigen: von 154 Euro im Sommersemester auf 168 Euro 2012. [...]

13. März 2008

Zugedröhnte Studenten

Das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit fand heraus, dass fast jeder dritte Student zu viel Alkohol trinkt. Tabletten- und Cannabiskonsum steigen ebenfalls an. Apotheken im Uni-Umfeld berichten von einem erhöhten Aufputschmittelabsatz in Prüfungs- und Klausurenphasen. [...]

13. März 2008

FU: Besser lernen

Die FU hat drei der besten eLearning-Projekte ausgezeichnet. Als Preis gibt es jeweils 3.000 Euro. Das „Argunet“ veranschaulicht Diskussionen, „Kanji Kreativ“ erleichtert das Erlernen von Japanisch, und die Vorlesung „Bioanorganische Chemie“ wurde durch besonders eindrucksvolle Multimedia-Inhalte begleitet.

Weitere Informationen:
www.argunet.org
www.kanjikreativ.com

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13. März 2008

FU: Solar-Uni

Eine studentische Initiative will auf einem FU-Dach eine Photovoltaik-Anlage installieren und den Strom in das Berliner Stromnetz einspeisen. Ab 250?Euro können Studierende Anteile erwerben und so den Klimaschutz unterstützen.

Weitere Informationen:
www.unisolar-berlin.de

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13. März 2008

UP: Neuer AStA, neue Zeitung

Seit Jahresanfang liegt das neue AStA-Magazin „Ausschuss“ an der Uni Potsdam aus oder man lädt es sich als PDF-Datei. Die erste Ausgabe berichtet über die kritisierten Belegpunkte, „Military Studies“, das PULS-Portal und andere Probleme im studentischen Alltag. Außerdem will der AStA das „Projekt einer Offenen Uni“ starten. [...]

13. März 2008

TU: Virtuelle Bauakademie

TU-Diplomanden haben ein digitales Modell und eine 3D-Filmanimation der ehemaligen Schinkel’schen Bauakademie hergestellt. Das Modell besteht aus über einer Million Einzelteile, dessen Herstellung über zwei Jahre in Anspruch nahm. Der „Förderverein für die Schinkelsche Bauakademie e.V.“ nutzt die virtuelle Bauakademie nun als Anschauungsmaterial.

Weitere Informationen:
www.schinkelsche-bauakademie.de

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13. März 2008

Dr. Digital

Computer könnten so toll sein, wenn sie nicht ständig Fragen aufwerfen würden: Wieso ist der Papierkorb nicht sicher? Wie versende ich Dateien? Wieso kann ich meine externe Festplatte nicht auslesen? [...]

13. März 2008

Rockabilly-Sound der Neuzeit

Das neue Album der fünf Jungs von Boppin´B hört auf den Namen Rock´n´Roll Radio und erfrischt die Musikwelt mit ihrem Rockabilly-Sound. [...]

13. März 2008

Gangster sind ziemliche Spießer

„Hardcover“ erzählt von Möchtegern-Gangstern und einem Autor mit Schreibblockade. Wir sprachen mit Drehbuchautor und Regisseur Christian Zübert. [...]

13. März 2008

Hörgenüsse

Bevor man daran geht, seine Musik nur noch digital zu hören, sollte man sich einige Gedanken über die Nutzung und die Zukunft machen. [...]

13. März 2008

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