In medias res

Kurzmeldungen: Studienplatzbörse, Neuer HTW-Campus, HU-Jubiläum, Studentenjobs, Förder-Ranking

Freie Studienplätze im Netz

Nach der ersten Vergaberunde bleiben in vielen Hochschulen Studienplätze unbesetzt. Um diese freien Plätze und Studierwillige unkompliziert zusammenzubringen, haben die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) und die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) jeweils Online-Studienplatzbörsen gestartet.

Die ZVS-Börse dient als Übergangsmodell, bis sie später von einer Bewerbungsplattform abgelöst wird, die die ZVS und die Hochschulen gemeinsam betreiben. Ziel ist laut Bildungsministerin Annette Schavan, „im kommenden Semester keine unbesetzten Studienplätze mehr zu haben“. Derzeit sind Studienplätze in 1.439 Studiengängen registriert. Etwa 90 Prozent der Hochschulen beteiligen sich an der Börse.

Die HRK-Börse meldete Ende September noch über 8.000 freie Studienplätze. Mehr als 200 Hochschulen tragen dort ihre freien Studienplätze ein. Bei beiden Börsen erhält man die Informationen zur Bewerbung schnell und einfach, sodass die Chancen gut stehen, noch einen Studienplatz zu erhalten, zumal viele Studiengänge zulassungsfrei sind.

www.freie-studienplaetze.dewww.studieren.de

TU fährt Auto

Auf der Internationalen Automobilausstellung präsentierte die TU den FT 2009. Das TU-Konstruktionsteam „FaSTTUBe“ hatte den Rennwagen neben dem Studium im Rahmen der Formula Student Germany konstruiert, gefertigt und gefahren. Das FaSTTUBe-Team besteht aus 44 Studierenden aus sieben verschiedenen Fachgebieten.

Engagement in Istanbul

Die Deutsch-Türkische Universität wird von drei Berliner Hochschulen unterstützt. FU, TU und die Hochschule Alice Salomon arbeiten im Hochschulkonsortium mit. Ende des Jahres soll die im Mai 2008 gegründete Hochschule ihren Lehrbetrieb am Bosporus aufnehmen. Dort werden deutsche Abschlüsse angeboten und auch die deutsche Sprache gelehrt.

Jubilierende HU

Bereits im Oktober beginnen die Feierlichkeiten, mit denen die Humboldt-Uni ihr 200-jähriges Bestehen feiert. 1809 von Wilhelm von Humboldt gegründet, nahm sie 1810 ihren Lehrbetrieb auf und setzte für fast zwei Jahrhunderte den Maßstab für modernes Studieren: als Einheit von Forschung und Lehre. Mit der Auftaktveranstaltung am 12. Oktober und anschließendem Festumzug beginnen die Feierlichkeiten, die mit zahlreichen Veranstaltungen die kommenden 15 Monate begleiten. Am 19. November wird in diesem Rahmen auch die neue HU-Bibliothek, das Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum, eröffnet.

FU an Förderspitze

Die FU konnte ihre Position unter den forschungsstärksten Hochschulen Deutschlands weiter ausbauen. Im fünften Förder-Ranking der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) landete sie auf dem fünften Platz. 2002 und 2004 lag sie auf Platz zehn, davor noch auf Platz 13. Die DFG bewilligte 2005 bis 2007 Wissenschaftlern an der FU insgesamt mehr als 194 Millionen Euro. In den Geistes- und Sozialwissenschaften belegt die FU sogar die Spitzenposition.

Studis müssen jobben

Wenige Studenten können sich ein Studium ohne Nebenverdienst leisten. Eine Studie der Beraterfirma univativ (Darmstadt) ergab, dass 62 Prozent der Studenten während des Semesters jobben, die Mehrheit mindestens fünf Stunden pro Woche. Jeder Vierte sogar elf Stunden oder mehr. In den Ferien arbeitet jeder Dritte 20 Stunden oder mehr pro Woche.

HTW feiert neuen Campus

Am 1. Oktober wird das neue Campusareal Wilhelminenhof eröffnet. In vierjähriger Bauzeit wurde das Areal umgestaltet und optimal auf Studienbedingungen angepasst. Damit reduziert die HTW ihre fünf Standorte auf künftig zwei.

Klimafreundlich frühstücken

Die BUNDjugend bietet mit ihrem „Klimafrühstück“ an mehreren Berliner Hochschulen in der ersten Semesterwoche klimafreundliche Stärkung. Angeboten werden viele regionale Bio-Produkte, um für bewussten Konsum zu werben. www.bundjugend-berlin.de

Wohngeld

Die Gewobag bietet bis 31. Oktober einen zusätzlichen Anreiz für einen Umzug. Unter dem Motto „Tschüss Mama, tschüss Papa“ erhalten Auszubildende und Studierende eine 300-Euro-Gutschrift auf das Mietkonto. Das Angebot gilt berlinweit für alle Gewobag-Wohnungen.

Robert Andres
Über Robert Andres (33 Artikel)
Computerfreak und enthusiastischer Student. Vollblut-Berliner, der beinahe gern Lehrer geworden wäre.

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