Hirn­for­scher Ger­hard Roth folgt einer Ein­la­dung des Pro­fil­be­reichs Empi­ri­sche Bil­dungs­wis­sen­schaften der Uni Potsdam. An den Vor­trag „Bil­dung braucht Per­sön­lich­keit – Ansätze zu neuen Formen des Unter­richts und der Leh­rer­aus­bil­dung“ schließt sich eine Dis­kus­si­ons­runde an. Auf dem Podium neben Prof. Ger­hard Roth: Prof. Oliver Gün­ther, Prä­si­dent der Uni Potsdam, sowie die Bil­dungs­wis­sen­schaftler Agi Schründer-Lenzen, Pro­fes­sorin für All­ge­meine Grund­schul­päd­agogik und –didaktik, und Wolf­gang Lau­ter­bach, Pro­fessor für Sozi­al­wis­sen­schaft­liche Bildungsforschung.

Ger­hard Roth an Uni Potsdam

In seinem Buch „Bil­dung braucht Per­sön­lich­keit– wie Lernen gelingt“ hat sich der Hirn­for­scher und Ver­hal­tens­phy­sio­loge Ger­hard Roth mit der Frage nach einem guten Unter­richt aus­ein­an­der­ge­setzt. Dabei kon­zen­triert Hirn­for­scher Ger­hard Roth sich auf den schu­li­schen Unter­richt, dessen Qua­lität wesent­lich von der Befä­hi­gung sowie den Fähig­keiten des Leh­renden abhängt. Die Lehr­kraft soll –so die For­de­rung des Hirn­for­schers Ger­hard Roth – nicht nur die Ver­mitt­lung von Wissen und Fer­tig­keiten im Blick haben, son­dern auch die Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung des Ler­nenden.
Dafür bedarf es einer guten Aus­bil­dung der künf­tigen Lehr­kräfte an den Uni­ver­si­täten. An der Uni Potsdam werden Lehrer für Gym­na­sien und Bil­dungs­gänge der Sekun­dar­stufe I sowie der Pri­mar­stufe aus­ge­bildet. An der Uni Potsdam wurde in den ver­gan­genen Jahren eine neue Grund­kon­zep­tion der Leh­rer­bil­dung erar­beitet. Fragen sowie Pro­bleme der Leh­rer­aus­bil­dung in Deutsch­land sind im Anschluss an den Vor­trag Gegen­stand einer Talk­runde unter der Über­schrift „Bes­serer Unter­richt durch besser aus­ge­bil­dete Lehrer“.

Die Ver­an­stal­tung ist öffent­lich. Um Anmel­dung wird gebeten bis zum 13.02.2012 unter jreinhol(at)uni-potsdam.de.

Uni Potsdam, Campus Am Neuen Palais
Am Neuen Palais 10, Haus12, Obere Mensa
15.02.2012, 18:00 Uhr