Artikel von Sandra Gerstädt

Wunschzettel

Wünschen ist einfach. Wünsche aufzuschreiben hilft, Prioritäten klar zu setzen und Pläne ernsthaft zu verfolgen. [...]

5. November 2010 // 0 Kommentare

„Das sind doch keine Klischees!“

[Interview] Er ist 25 Jahre, Comedian und einer von uns. Der Student David Werker erobert die deutschen Comedy-Bühnen und tritt seit einem Jahr mit seinem Soloprogramm auf. Dieses hat er nun zu Papier gebracht und spricht uns Studenten mit seinem Buch aus der Seele. Wir unterhielten uns mit David über seinen Alltag zwischen Bühne und Hörsaal. [...]

5. November 2010 // 0 Kommentare

Erst mal Urlaub

Morgens, halb acht in Wales. Kälte, Sturm, Sirenen und ich mittendrin. In meinem dem Wetter nicht angepassten Schlafdress stehe ich mit verquollenen Augen am Meer und friere. Wie konnte es so weit kommen? Im Januar habe ich beschlossen, ich brauche vor dem Staatsexamen unbedingt Ferien. Also ab ins Ausland. [...]

27. Oktober 2007 // 0 Kommentare

Mehr ins Ausland!

Studium, Praktikum oder Auslandserfahrungen sind einige der wichtigsten Themen der Jugend von heute. Doch wie so oft stellen sich dabei die Fragen: Wie, wo, wann und wer kümmert sich um alles? Glücklicherweise hat sich in diesem Jahr jemand unserer Probleme angenommen und die erste internationale Messe für Studium, Praktikum und Weiterbildung mit dem Namen „StudyWorld2006“ ins Leben gerufen. [...]

5. Juni 2006 // 0 Kommentare

Mysterien des Alltags

Ob sitzen, stehen, schlafen und gehen – rechts oder links ist hier die Frage. Jedem von uns ist mit Sicherheit schon einmal aufgefallen, dass man in bestimmten Situationen oder an bestimmten Orten auffällig oft zur selben Seite tendiert. [...]

30. Dezember 2005 // 0 Kommentare

Im Filmrausch

Was erfahren wir aus Filmen über Drogen? Bei der vorhandenen Bandbreite an Filmmaterial ist ein deut-licher Trend zu zwei beliebten Klischees zu erkennen:

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1. Oktober 2005 // 0 Kommentare

Augen auf und durch

Zu Semesteranfang gibt es von überall Hinweise und Tipps, wie man den Hochschulwahnsinn übersteht. Auch von uns.

„Herzlich Willkommen, liebe Erstsemesterstudenten und -studentinnen. Ich begrüße Sie in meiner Vorlesung und sage Ihnen gleich vorab: Die Faulenzerei ist vorbei, jetzt beginnt das Leben! Studieren ist ein besonderes Privileg. Es ist, als schenke Ihnen der Staat einen Mercedes.“

Ich frage mich, wie viele Kommilitonen lieber den Mercedes genommen hätten, aber die Professoren sind sehr von ihrem Metier überzeugt. Der Abschnitt des Lebens, der mit dem Studium neu beginnt, ist ihrer Meinung nach einer persönlichen Mondlandung gleichzusetzen. Doch keine Sorge, auch an der Uni wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Und längst nicht alles ist wahr, was einem bei der Erstsemesterveranstaltung ins Gehirn gebrannt wird. Anfänglich müssen die Wissenshüter zwar den Ruf der Hochschule verteidigen und die Messlatte möglichst hoch legen. Ihre Universität sei immerhin die anspruchvollste und jeder sollte sich geehrt fühlen, einen Platz für sich zu beanspruchen. Aber letztendlich ist doch jede Uni nur so gut wie ihre Studenten und daher gebührt eigentlich uns das Lob der Professoren.

Aufstehen!

Kommen wir jedoch zu den Angst-mach-Tricks, welche uns werdende Akademiker zu Disziplin anhalten sollen. Nummer eins: Studieren ist zu 70 Prozent Selbststudium, die Bibliothek wird euer zweites Zuhause und ihr braucht viel Motivation. Das mag zum Teil stimmen, ist aber abhängig vom Studiengang.

Motivation braucht ihr auf jeden Fall beim Aufstehen, diesem Klischee ist jeder schon begegnet. Ja, es stimmt, aber wenn einen auch niemand kontrolliert … Nehmen wir Jura als Beispiel: Hat man das System kapiert, kann man den Rest des Semesters Zuhause bleiben und drei Wochen vor den Klausuren intensiv büffeln. Nicht ratsam, aber machbar. Im Gegenzug dazu sollte man bei mathematischen Fächern eher den anderen Weg einschlagen.

Jeder muss seinen persönlichen Rhythmus finden. Einige setzen sich in die Vorlesung und speichern alles beim Zuhören, andere schreiben Steno mit. Man wird sicher nicht drum herum kommen, auch einmal ein Buch in der Freizeit aufzuschlagen, womit nicht der neue „Harry Potter" gemeint ist. Jedoch bleibt auch für Studenten noch Zeit zu feiern oder das Einkommen nebenbei etwas aufzubessern.

Lesen!

Wofür man sein erkellnertes Geld ausgeben soll, wissen die Professoren auch schon: Bücher. „Liebe Studenten, viele kluge Leute haben sich über die Jahre und Jahrzehnte schon mit dem Thema auseinandergesetzt, welches wir in meiner Vorlesung behandeln, aber ich habe einfach mal ein eigenes Buch geschrieben, welches Sie vorlesungsbegleitend sehr gut verwenden können. Ganz unter uns, es ist natürlich klausurrelevant!" Auf gut Deutsch heißt das: Ich verdiene als Professor noch nicht genug Geld und muss regelmäßig was veröffentlichen. Daher habe ich ein neues Buch verfasst. Das steht zwar sehr ähnlich bereits vielfach in der Bibliothek, aber davon hat mein Konto nichts.

Natürlich ist es praktisch, ein Buch zu besitzen, in dem man zeitgleich mitlesen kann. Nur, wenn die Vorlesung schlecht ist, nützt auch das wortgetreue Buch nichts. Guckt euch in der Bibliothek oder im Buchladen einmal um und findet heraus, womit ihr am Besten arbeiten könnt, ob mit ausführlichem Lehrbuch oder kurzgefasstem Skript. Die klausurrelevanten Aspekte werden darin sicher nicht verschwiegen, sondern genauso behandelt wie alle anderen Themen auch. Rechtzeitiges Umschauen und vielfältige Lektüre bewahren zuverlässig vor Panikattacken.

Mitarbeiten!

Eine weitere professorale Predigt lautet: „Mitarbeit wird bewertet aber nicht benotet." Aha. Also doch nur zurücklehnen und zuhören. Im Grunde kann man sich nicht mal einschleimen, denn die Prüfungen werden von Mitarbeitern kontrolliert. Wenn also der Professor sagt, er schätze Mitarbeit beachtlich, dann erzählt er das vermutlich, damit man nach seinen Fragen keine Stecknadel im Saal fallen hört. Wer aber wirklich etwas nicht versteht, sollte sich auf jeden Fall melden und keine Angst haben, vor den Kommilitonen dumm dazustehen. Denn mit Sicherheit hat es die Hälfte auch nicht verstanden.

Letztendlich geht es in den ersten Wochen darum, Ruhe zu bewahren. Wer sich nicht zurechtfindet, fragt einfach die anderen und löst damit gleichzeitig das Problem mit dem Leute kennenlernen. Wichtig ist auch zu wissen, dass man sich nicht gleich abschrecken lassen darf. Es ist normal, dass man nicht alles sofort versteht und einiges vielleicht auch langweilig findet. Bevor man sich daher kurzschlussartig zum Wechsel entscheidet, sollte man der Situation wenigstens eine Chance geben.

Nur so nebenbei: Das Mensaessen ist wahrhaftig nicht so schlecht, wie immer behauptet wird.

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22. September 2005 // 0 Kommentare