bus #2/2006

Für eine bessere Welt

Im Auftrag für eine bessere Welt. Jeden Tag eine gute Tat. Wir haben uns unter den Studenten umgehört. Zusammengetragen von Jenny Block, Katharina Buess, Alexandra Zykunov und Lilith Winnikes

Zusammengetragen von Jenny Block, Katharina Buess, Alexandra Zykunov und Lilith Winnikes [...]

17. Juni 2006

Zivilcourage gegen Rechts

Nicht grün, sondern orange. Kein Exit, sondern Eintritt. Menschen in Not brauchen Schutz von anderen Menschen. In der Kampagne „Noteingang“ steht das für den rettenden Eingang. [...]

6. Juni 2006

Nachbildung des Gesichts

Porträts tauchten ab Mitte des 14. Jahrhunderts in Europa auf, das älteste ist das Porträt des Königs Johann der Gute. Die Porträtmalerei wurde im 20. Jahrhundert weitestgehend von der Fotografie abgelöst. Portrait-Skulpturen und -Gemälde haben seither vorwiegend Repräsentationscharakter. [...]

6. Juni 2006

Farbe ins Gesicht

Die Bemalung des Gesichts hat eine lange Tradition. Die Gestaltung des Gesichtes bei Ritualen (schamanische Beschwörungen, Fruchtbarkeitskulte) kaschiert häufig die Tatsache, dass es sich um menschliche Gesichter handelt. [...]

6. Juni 2006

Falsches Gesicht

Das Wort „Maske” ist in seiner Bedeutung sehr vielseitig. Zum einen kennen wir den Begriff aus der Populärpsychologie („er trägt eine Maske”), zum anderen aus dem Theater und rituellen Anlässen, wo sie Götter, Tote, Dämonen darstellt. [...]

6. Juni 2006

Gesichter erkennen

Der Mensch lernt in seinen ersten Lebensmonaten, Gesichter zu erkennen und zu unterscheiden. Diese Fähigkeit ist an Funktionen des Großhirns, genauer der Occipitallappen, gebunden. [...]

6. Juni 2006

Das wahre Gesicht der Frau

Die Geschichte von Adam und Eva kennt jeder, doch waren sie wirklich die Allerersten? Nach dem Talmud erschuf Gott zwei Menschen aus Lehm: Adam und Lilith. Sie sind beide gleichgestellt, und der eine dem anderen ebenbürtig. [...]

6. Juni 2006

Ohne Gesicht

Demonstrationen haben den schönen Vorteil, dass viele Menschen ihr Anliegen gemeinsam zum Ausdruck bringen können. Doch auch in der Menschenmenge muss jeder einzelne erkennbar bleiben. [...]

6. Juni 2006

Ein Schlag ins Gesicht

S-Bahn-Ansagen in Englisch, bunte Wegweiser und Plakate mit Multikulti-Slogans – Berlin bereitet sich auf den Ansturm der Fußballfans aus aller Welt vor. Und dann das: Ein Angriff auf einen türkischstämmigen PDS-Politiker in Lichtenberg, ein Afro-Deutscher wird in Potsdam ins Koma geprügelt. [...]

5. Juni 2006

Schwarz-Weiß-Idylle

Jeder kennt die unverwechselbare Geräuschwelt dieser wunderbaren Stadt. Vorbeizischende Autos, gleitende Straßenbahnen und das laut-leise Stadtgeflüster der Innenstadt. Zwar hat sich die Kulisse des Hackeschen Markts in den letzten 15 Jahren gewaltig verändert, [...]

5. Juni 2006

Kennen wir uns…

Jeder kennt die peinliche Situation: du grüßt jemanden, doch dein Gegenüber hat keine Ahnung, wer du bist. Sofort rattern seine Räder. Sekundenschnell durchläuft er alle erdenklichen Situationen und Orte auf der Suche nach dem Moment, wann er dein Gesicht schon einmal getroffen hatte. Doch alle Mühe umsonst. Die tief verborgene Erinnerung will nicht zum Vorschein treten. [...]

5. Juni 2006

„Studenten sind jung und hübsch!“

Bianka Dinse (21) studiert Wirtschaftswissenschaften an der FHW in Schöneberg und absolviert bis Ende Juli ein fünfmonatiges Praktikum bei Splendide, einer Agentur für Fotomodelle, Mannequins und Werbetypen. Die Agentur entstand 2000 als „Fotomodell.org“ und nennt sich seit 2003 „Splendide”. Sie betreut etwa 350 Models und arbeitete bereits mit der Postbank, Coca Cola und Esprit zusammen. [...]

5. Juni 2006

editorial Sommer 2006: Gesicht zeigen

„Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh…“, achja, die Kindertage sind lange her, und wie die nächsten Zeilen dieses Schlagers unserer unbeschwerten Zeit lauteten, müssen wir jetzt schon im Internet herausfinden. Deshalb schauen wir den Menschen auch lieber ins Gesicht als auf die Schuhe.

Jeder trägt sein Gesicht alltäglich vor sich her, zeigt es in Seminaren, Demonstrationen oder im Familienkreis her. Damit gibt der Zeigende viel von sich preis. Die Beschwernis des Alters ist an den Falten abzulesen, die schlaflosen Nächte an den Augenringen, die Nervosität an der zerkauten Lippe.

Genaugenommen möchten die meisten ihr Gesicht nur zu den wenigsten Gelegenheiten vorzeigen – wer gelegentlich im Freundeskreis fotografiert, kennt die Angst vor dem eigenen Gesicht. Aber ein Gesicht lässt sich nur auffällig verstecken und erst recht nicht zu Hause lassen. Was also tun?

Aus der Not eine Tugend machen und sein Gesicht offensiv in die Welt tragen, als Visitenkarte, Aushängeschild, Flirtanreiz, und natürlich sagt es mehr über dich aus als jeder Text, jeder Studentenausweis es könnte.

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21. Mai 2006