Wichtig nach jedem Prak­tikum oder grö­ßerem Job. Genau durch­lesen und gege­ben­falls andere fragen, wie sie das Zeugnis finden. Da dem Prak­ti­kanten oder Arbeit­nehmer aus dem Zeugnis kein Nach­teil für die Zukunft ent­stehen darf, kann man Ein­spruch bei belei­di­genden oder her­ab­set­zenden Wer­tungen erheben. Ande­rer­seits hat sich dadurch ein Code ent­wi­ckelt, in dem ein „sehr zufrieden“ das untere Ende der Bewer­tungs­skala bildet. Je nach Branche wird unter­schied­lich stark auf die ent­spre­chenden Aus­drücke geachtet. Per­so­nal­büros, die manchmal eine Flut von Bewer­bungen zu bear­beiten haben, ent­scheiden daher eher auf­grund eines Zeug­nis­textes als das kleine mit­tel­stän­di­sche Unter­nehmen, bei dem man die Bewer­bung per­sön­lich vor­bei­bringt. Manchmal kann es jedoch auch pas­sieren, dass der Aus­steller noch wenig Erfah­rung hat. Trotz guten Wil­lens kann dann das Zeugnis unter Umständen pro­fes­sio­nellen Ansprü­chen nicht genügen. In diesem Fall sollte man nicht scheu sein, um eine Kor­rektur zu bitten. Manchmal gibt es auch die Mög­lich­keit, das Zeugnis vor­zu­for­mu­lieren.
Zeug­nis­be­ra­tung des Berufs­zen­trums NRW
Liste der For­mu­lie­rungen und ihre Bedeu­tungen der Uni Mün­chen (PDF)