Das angel­säch­si­sche Modell des Bache­lors ist mitt­ler­weile auch in Deutsch­land eta­bliert. Seit 2010 sind alle Diplom– und Magis­ter­stu­di­en­gänge durch Bachelor– und Master-Abschlüsse ersetzt worden (nach dem Bologna-Prozess). Die Grund­idee war, ver­ein­facht gesagt, eine Split­tung der alten Stu­di­en­gänge in berufs (Bachelor)- und hoch­schul­qua­li­fi­zi­ernde (Master) Abschlüsse, die auf­ein­ander auf­bauen (erst der Bachelor– und dann der Master-Abschluss). Der Idee nach soll der Bachelor den Stu­denten einen schnellen Start ins Berufs­leben ermög­li­chen, indem die uni­ver­si­täre For­schung aus­ge­blendet wird.