Die Berufs­aka­demie (BA) bietet Aus­bil­dungs­gänge an, die eine Mischung aus Lehre und Stu­dium dar­stellen. Sie ist das Zwit­ter­wesen unter den Hoch­schul­formen, ihr Abschluss soll mit einem Fach­hoch­schul­stu­dium gleich­wertig sein. Der Stu­dent ist in einem Betrieb ange­stellt, das Stu­dium erfolgt in abwech­selnden Blö­cken berufs­be­glei­tend. Es gibt ein Gehalt, wel­ches in der Regel höher als bei einer ver­gleich­baren Lehre ist. Bis zum Abschluss ver­gehen nor­ma­ler­weise drei Jahre, in denen man — häufig stark ver­schult — einen Bachelor (BA) erwirbt. Gleich­zeitig ist die Pra­xis­nähe durch die Anstel­lung im ent­spre­chenden Betrieb sehr hoch. Absol­venten einer Berufs­aka­demie haben relativ gute Berufs­aus­sichten, eine Über­nahme im Aus­bil­dungs­be­trieb ist durchaus mög­lich. Theo­re­tiker und Uni-Karrieristen sollten sich jedoch vor einer BA-Ausbildung unbe­dingt infor­mieren, ob und wo ihr Bachelor (BA) für einen Master-Studiengang aner­kannt wird, was die meisten Unis ablehnen.