Uni-ABC

Adress­re­ader, studentischer

Im stu­den­ti­schen Adress­re­ader sind die Adressen aller Hoch­schulen und ihrer Stu­die­ren­den­ver­tre­tungen ver­zeichnet. Außerdem sind wei­tere Adressen auf­ge­listet, vor allem aus dem hoch­schul­po­li­ti­schen Bereich, aber auch aus den Medien und anderen Bran­chen. Alle Adressen sind im Netz ein­sehbar. Wer Gefallen gefunden hat, kann auch eine gedruckte Ver­sion erwerben.
Adress­re­ader — Online

AIESEC

Mit  über 800 Lokal­ko­mi­tees in 100 Län­dern ist AIESEC die größte inter­na­tio­nale Stu­den­ten­or­ga­ni­sa­tion. In Deutsch­land ist sie an mehr als 50 Uni­ver­si­täten und Fach­hoch­schulen vertreten.

AIESEC wurde 1948  gegründet. AIESEC bietet den Stu­die­renden eine Kom­bi­na­tion der drei Ele­mente „Lea­dership Deve­lop­ment“, „inter­na­tio­nale Prak­tika“ und „ Lernen in einem glo­balen Umfeld“. Die drei Ele­mente sind inte­graler Bestand­teil der Gesamt­er­fah­rung, die Stu­die­rende bei AIESEC durchlaufen.

Die AIESEC för­dert vor allem berufs­vor­be­rei­tende Aus­lands­prak­tika in wirt­schaft­lich rele­vanten Stu­di­en­gängen. Geis­tes­wis­sen­schaftler hin­gegen haben weniger Chancen. Partner sind bei­spiels­weise die Deut­sche Post World Net AG/DHL, die Deut­sche Luft­hansa AG, Ernst & Young oder Pri­ce­wa­ter­hou­se­Co­o­pers. www​.aiesec​.org

Aka­demie

Der Begriff Aka­demie beruft sich auf den Ort der Phi­lo­so­phen­schule des Platon, welche sich in der Nähe des Akademos-Hains (Aka­demos: grie­chi­scher Held) in Athen befand. Heute tragen vor allem For­schungs­ge­mein­schaften diesen Titel, mit­unter auch Lehrein­rich­tungen.
In Berlin gibt es die Berlin-Brandenburgische Aka­demie der Wis­sen­schaften, die vor 200 Jahren von Gott­fried Wil­helm Leibniz ins Leben gerufen wurde. www​.bbaw​.de

Aka­de­mi­scher Mittelbau

Der Aka­de­mi­sche Mit­telbau setzt sich aus den (wis­sen­schaft­li­chen) Mit­ar­bei­tern zusammen, die noch nicht die Pro­fessur erreicht haben. Sie betreuen meis­tens die Übungen und Semi­nare, kopieren für die Pro­fes­soren wich­tige Lehr­ma­te­ria­lien und küm­mern sich um die Studenten.

Aka­de­mi­sches Auslandsamt

Das AAA ist in allen grö­ßeren Hoch­schul­städten vor­handen und unter­stützt aus­län­di­sche Stu­die­rende bei der Ori­en­tie­rung sowie Inländer bei der Pla­nung des Auslandsaufenthalts.

Aka­de­mi­sches Viertel

Keine Panik: zwi­schen den Ver­an­stal­tungen bleibt durchaus Zeit zum Durch­atmen. Dafür gibt es das aka­de­mi­sche Viertel: es bezeichnet die Vier­tel­stunde, um die die Lehr­ver­an­stal­tungen später beginnen und früher enden (cum tem­pore = mit Zeit), relativ zur ange­ge­benen Stunde. Doch Vor­sicht: findet sich hinter der Uhr­zeit ein unhei­liges „s.t.“ (sine tem­pore = ohne Zeit), beginnt die Ver­an­stal­tung zum jeweils genannten Termin (häufig bei Klau­suren oder Prüfungen).

All­ge­meine Zulassungsbeschränkung

Bei Stu­di­en­gängen, die mehr Bewerber als Plätze haben, findet ein Aus­wahl­ver­fahren statt. Die Art ist abhängig vom jewei­ligen Studiengang.

All­ge­meiner Deut­scher Hochschulsportverband

Die meisten Hoch­schulen bieten ihren Studis und Mit­ar­bei­tern an, unter einer Viel­zahl von Sport­mög­lich­keiten zu wählen. Der Dach­ver­band dieser Sport­ab­tei­lungen ist der adh.
www​.adh​.de

All­ge­meiner Studierendenausschuss/AStA

Der AStA ist die stu­die­rende Selbst­ver­wal­tung der Unis. Er ver­tritt die Stu­denten gegen­über den Hoch­schulen und anderen Gesell­schaften. Der AStA berät die Stu­die­renden auch in Belangen wie dem BAföG-Geld, der Woh­nungs­suche und ähnli­chem. Dafür wird jedes Semester ein Bei­trag erhoben, der Semes­ter­bei­trag. Die Ver­treter werden jedes Jahr vom Stu­die­ren­den­par­la­ment gewählt. Wer inter­es­siert ist, sich hoch­schul­po­li­tisch zu enga­gieren, dem werden beim AStA eine Menge Mög­lich­keiten geboten.
AStA der FU
AStA der TU
Refe­ren­tIn­nenrat der HU

Alma mater

Älterer Begriff für Uni­ver­sität. Die Über­set­zung aus dem Latei­ni­schen bedeutet „nah­rungs­spen­dende Mutter“. Heute so nicht mehr anzuwenden.

Alter

Wäh­rend der Uni-Zeit lernt man, ob nun für den ange­strebten Abschluss oder fürs Leben. Damit nicht früh­zeitig graue Haare wachsen, hier ein paar wich­tige Alters­grenzen: 21. Lebens­jahr: Bis zu diesem Zeit­punkt gilt die Null-Promille-Grenze im Stra­ßen­ver­kehr, in man­chen Fällen aller­dings auch dar­über hinaus. 23.Lebensjahr: Ver­schie­dene Fristen, wenn man die deut­sche Staats­bür­ger­schaft erlangen will. 25.Lebensjahr: Die Fami­li­en­ver­si­che­rung bei den gesetz­li­chen Kran­ken­kassen läuft aus. Ebenso das Kin­der­geld für den Jahr­gang 1983 oder älter. 30.Lebensjahr: BAföG-Fördergrenze für eltern­ab­hän­giges BAföG: Gemeint ist die Alters­grenze, bis zu der man sich für eine neue Aus­bil­dung för­dern lassen kann. Außerdem besteht beim ersten Stu­dium bis zu diesem Alter die Ver­si­che­rungs­pflicht bzw. die stu­den­ti­sche Kran­ken­ver­si­che­rungs­pflicht. Master-Studiengängen wird BAföG bis zum 35. Lebens­jahr gewährt. Artikel von sozi​al​ti​cker​.com zur Null-Promille-Grenze Seite des BAföG-Amtes zur Kin­der­geld­re­ge­lung Über­sicht der Ein­bür­ge­rungs­fristen für junge Men­schen von ein​buer​ge​rung​.de

Alumni

Bezeich­nung für ehe­ma­lige Stu­denten einer Hoch­schule. Mitt­ler­weile bemühen sich die Uni­ver­si­täten sehr stark um ihre Alumni, ähnlich wie etwa in den USA, um einer­seits Spenden zu erhalten und ande­rer­seits ihren Stu­denten Kon­takte zu ver­mit­teln.
Web­seite des Ver­bands der Alumni-Vereinigungen

Arbeits­kreis zur Arbeit der Sozialen Ein­rich­tungen für Studierende

Der Arbeits­kreis zur Arbeit der Sozialen Ein­rich­tungen für Stu­die­rende (AKSES) ver­sucht vor allem, in den stu­den­ti­schen Gre­mien Ein­fluß auf die sozialen Belange der Stu­die­renden zu nehmen.

Arbeits­zeugnis

Wichtig nach jedem Prak­tikum oder grö­ßerem Job. Genau durch­lesen und gege­ben­falls andere fragen, wie sie das Zeugnis finden. Da dem Prak­ti­kanten oder Arbeit­nehmer aus dem Zeugnis kein Nach­teil für die Zukunft ent­stehen darf, kann man Ein­spruch bei belei­di­genden oder her­ab­set­zenden Wer­tungen erheben. Ande­rer­seits hat sich dadurch ein Code ent­wi­ckelt, in dem ein „sehr zufrieden“ das untere Ende der Bewer­tungs­skala bildet. Je nach Branche wird unter­schied­lich stark auf die ent­spre­chenden Aus­drücke geachtet. Per­so­nal­büros, die manchmal eine Flut von Bewer­bungen zu bear­beiten haben, ent­scheiden daher eher auf­grund eines Zeug­nis­textes als das kleine mit­tel­stän­di­sche Unter­nehmen, bei dem man die Bewer­bung per­sön­lich vor­bei­bringt. Manchmal kann es jedoch auch pas­sieren, dass der Aus­steller noch wenig Erfah­rung hat. Trotz guten Wil­lens kann dann das Zeugnis unter Umständen pro­fes­sio­nellen Ansprü­chen nicht genügen. In diesem Fall sollte man nicht scheu sein, um eine Kor­rektur zu bitten. Manchmal gibt es auch die Mög­lich­keit, das Zeugnis vor­zu­for­mu­lieren.
Zeug­nis­be­ra­tung des Berufs­zen­trums NRW
Liste der For­mu­lie­rungen und ihre Bedeu­tungen der Uni Mün­chen (PDF)

Assis­tentIn

Der oder die Assis­tentIn befindet sich im aka­de­mi­schen Mit­telbau und leistet als Assis­tent oder Dok­to­rand die meiste Arbeit im Lehrbetrieb.

Asso­cia­tion des Etats Generaux des Etudi

Die AEGEE ist eine der größten inter­dis­zi­pli­nären Stu­den­ten­ver­ei­ni­gungen in Europa. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, Stu­denten unter­schied­li­cher Länder und Cou­leur zusam­men­zu­bringen, um so den euro­päi­schen Gedanken zu för­dern. Die AEGEE beweist, dass dies nicht dröge sein muss: Som­mer­uni­ver­si­täten und Pro­jekte richten sich nicht nur an ein­ge­fleischt poli­tisch Inter­es­sierte, son­dern es gilt vor allem, zusam­men­zu­kommen. The­ma­tisch stehen vor allem Pro­bleme der Stu­denten in den jewei­ligen Län­dern im Vor­der­grund. Hom­page der AEGEE

Audimax

Eigent­lich: Audi­to­rium Maximum. Größter Hör­saal einer Hochschule.

Auf­bau­stu­dium

Nach dem Stu­dium ist vor dem Stu­dium: wer immer noch nicht genug hat, kann sich für einen Auf­bau­stu­di­en­gang bewerben. Mit dem Bologna-Prozess könnte auch der Master-Studiengang als Aufbau des Bache­lors gesehen werden. Auch Diplo­manden und Magister haben übri­gens die Mög­lich­keit, einen Master draufzusetzen.

Aus­län­di­sche Stu­denten und BAföG

Wenn ein Eltern­teil oder der Ehe­partner deut­sche Staats­an­ge­hö­rig­keit besitzt, ist ein BAföG-Antrag in jedem Fall mög­lich, egal welche Staats­an­ge­hö­rig­keit man selbst hat.
BAföG-Seite
BAföG-Rechner

Auslands-BAföG

Wer in Deutsch­land einen Anspruch auf BAföG hat, wird bei ent­spre­chenden Vor­aus­set­zungen (Fremd­sprache) auch im Aus­land geför­dert: außer­halb der EU ein Jahr lang und inner­halb bis zum Aus­bil­dungs­ende. Die För­der­be­träge liegen, jeden­falls bei Aus­lands­auf­ent­halten außer­halb der EU, auf­grund wei­terer Zuschläge regel­mäßig höher als im Inland, sodass auch die­je­nigen einen Antrag stellen sollten, die im Inland kein BAföG bekommen, weil ihre Eltern zu viel ver­dienen. Aus­lands­se­mester (bis zu einem Jahr) bleiben bei der För­de­rungs­höchst­dauer im Rahmen der Inlands­aus­bil­dung in der Regel unbe­rück­sich­tigt, werden also zusätz­lich geför­dert.
Offi­zi­elle Seite für das Auslands-BAföG

Aus­lands­stu­dium

Wer plant, ist König, zumin­dest was das Aus­land­stu­dium anbe­trifft. Andert­halb Jahre Vor­lauf sind keine Sel­ten­heit. Meis­tens sind Sprach­kennt­nisse erfor­der­lich, der Deut­sche Aka­de­mi­sche Aus­lands­dienst (DAAD) nimmt bei der Bera­tung eine Schlüs­sel­po­si­tion ein. Nach der ersten Son­die­rung sollte man schauen, ob es Aus­tausch­ver­ein­ba­rungen zwi­schen der eigenen Uni und dem ange­strebten Ziel gibt. Der Auf­wand kann sich in diesem Fall nicht uner­heb­lich ver­rin­gern, die Abwick­lung erfolgt meist über das Aus­landsamt der Hoch­schule.
Seite des DAAD

Aus­lands­zu­schlag

Stu­die­rende mit BAföG-Förderung im Aus­land erhalten neben dem übli­chen Betrag zusätz­liche Mittel gemäß der etwas kryp­tisch anmu­tenden Aus­lands­zu­schlagVO. Danach werden bei­spiels­weise die ent­spre­chenden Stu­di­en­ge­bühren, Ver­si­che­rungen oder Rei­se­kosten getragen.
BAföG-Seite

Aus­wahl­ver­fahren

Bei Stu­di­en­fä­chern für die es eine All­ge­meine Zulas­sungs­be­schrän­kung gibt, muss man sich ent­weder bun­des­weit zen­tral bei der Stif­tung für Hoch­schul­zu­las­sung (ehe­mals der ZVS) oder den ent­spre­chenden Hoch­schulen bewerben. Die Stif­tung betreibt das Bewer­bung­sportal hoch​schul​start​.de, in dem man Infor­ma­tionen und Unter­stüt­zung bei der Bewer­bung erhält. Die Stu­di­en­gänge Medizin, Phar­mazie, Tier­me­dizin (nur zu Win­ter­se­mester) und Zahn­me­dizin werden zen­tral ver­geben. Wei­terhin können ein­zelne Hoch­schulen die Stif­tung beauf­tragen, das Zulas­sungs­ver­fahren für bestimmte Stu­di­en­gänge durch­zu­führen. Es können neben der Berück­sich­ti­gung der Noten und der War­te­zeit auch Auf­nah­me­tests oder Aus­wahl­ge­spräche ein­ge­setzt werden. Inzwi­schen dürfen die Hoch­schulen in einigen Bun­des­län­dern einen Teil der Stu­die­renden selbst aus­wählen, auch hierzu werden oft Tests ein­ge­setzt. Auch bei der Ver­gabe über die Stif­tung können die Hoch­schulen nun selbst die Aus­wahl mit steuern. Eig­nungs­prü­fungen werden dar­über hinaus an allen Musik– und Kunst­hoch­schulen eingesetzt.

Bachelor-Abschluss

Das angel­säch­si­sche Modell des Bache­lors ist mitt­ler­weile auch in Deutsch­land eta­bliert. Seit 2010 sind alle Diplom– und Magis­ter­stu­di­en­gänge durch Bachelor– und Master-Abschlüsse ersetzt worden (nach dem Bologna-Prozess). Die Grund­idee war, ver­ein­facht gesagt, eine Split­tung der alten Stu­di­en­gänge in berufs (Bachelor)- und hoch­schul­qua­li­fi­zi­ernde (Master) Abschlüsse, die auf­ein­ander auf­bauen (erst der Bachelor– und dann der Master-Abschluss). Der Idee nach soll der Bachelor den Stu­denten einen schnellen Start ins Berufs­leben ermög­li­chen, indem die uni­ver­si­täre For­schung aus­ge­blendet wird.

Bachlor of Arts

Der Bachelor-Abschluss für geistes– und sozi­al­wis­sen­schaft­liche Studiengänge.

Bafög

Bafög/ Bun­des­aus­bil­dungs­för­de­rungs­ge­setz: Staat­liche, finan­zi­elle För­de­rung für Stu­die­rende, Aus­zu­bil­dende und Schü­le­rInnen. Die Ein­füh­rung vom Bafög erfolgte in den 70er Jahren, um auch Men­schen aus finan­ziell schwä­cheren Schichten den Hoch­schul­zu­gang zu ermög­li­chen. Zeit­weise erhielten bis zu 40% eines Jahr­gangs Bafög. Die heu­tige Bafög-Förderungsquote beläuft sich auf etwa 10 Pro­zent der Stu­denten. Bafög-Antrag-Auswahl des BMBF Seite des Bafög-Amtes zur Kindergeldregelung

BAföG-Antrag

Der BAföG-Antrag ist für die BAföG-Förderung not­wendig. Er ist beim jewei­ligen BAföG-Amt zu stellen. Ob ihr berech­tigt seid, erfahrt ihr im Voraus durch einen der vielen BAföG-Rechner. Wer För­de­rung erhält, muss zum einen jedes Jahr einen neuen Antrag stellen. Außerdem sind ab dem zweiten bzw. vierten Semester Stu­di­en­leis­tungs­nach­weise erforderlich.

BAföG-Höchstsatz

Der BAföG-Höchstsatz für bedürf­tige Stu­denten liegt seit Oktober 2010  bei 670 €, wenn man nicht bei den Eltern wohnt, andern­falls bei 495 €. Erhalten kann man den Höchst­satz nur dann, wennman selbst bei­trags­pflichtig kranken– und pfle­ge­ver­si­chert ist. Auch dürfen die Eltern nicht zu viel ver­dienen. Den Höchst­satz bekommen nur wenige.  Der För­de­rungs­durch­schnitt liegt bei 370 Euro. Prak­ti­sche Antrag-Auswahl des BMBF per Mul­tiple Choice

BAföG-Hotline

Das BMBF bietet zusammen mit dem Stu­den­ten­werk eine kos­ten­lose Hot­line für alle Fragen rund ums BAföG an: (0 800) 2 23 63 41 oder (0 800) BAFOEG1.
BAföG-Seite

BDSU

Ein Ver­band stu­den­ti­scher Initia­tiven, die bera­tend für Unter­nehmen tätig sind. Rund 28 Ver­ei­ni­gungen mit 2300 Stu­denten sind Mit­glied.
BDSU-Seite

Begrü­ßungs­geld

Wer den Haupt­wohn­sitz nach Berlin ver­legt, erhält 100 EURO. Der Antrag zum Her­un­ter­laden.  

Berufs­aka­demie

Die Berufs­aka­demie (BA) bietet Aus­bil­dungs­gänge an, die eine Mischung aus Lehre und Stu­dium dar­stellen. Sie ist das Zwit­ter­wesen unter den Hoch­schul­formen, ihr Abschluss soll mit einem Fach­hoch­schul­stu­dium gleich­wertig sein. Der Stu­dent ist in einem Betrieb ange­stellt, das Stu­dium erfolgt in abwech­selnden Blö­cken berufs­be­glei­tend. Es gibt ein Gehalt, wel­ches in der Regel höher als bei einer ver­gleich­baren Lehre ist. Bis zum Abschluss ver­gehen nor­ma­ler­weise drei Jahre, in denen man — häufig stark ver­schult — einen Bachelor (BA) erwirbt. Gleich­zeitig ist die Pra­xis­nähe durch die Anstel­lung im ent­spre­chenden Betrieb sehr hoch. Absol­venten einer Berufs­aka­demie haben relativ gute Berufs­aus­sichten, eine Über­nahme im Aus­bil­dungs­be­trieb ist durchaus mög­lich. Theo­re­tiker und Uni-Karrieristen sollten sich jedoch vor einer BA-Ausbildung unbe­dingt infor­mieren, ob und wo ihr Bachelor (BA) für einen Master-Studiengang aner­kannt wird, was die meisten Unis ablehnen.

Biblio­thek

In Berlin gibt es zahl­reiche Biblio­theken. Neben den Uni­ver­si­täts­bi­blio­theken und den Prä­senz­bi­blio­thek der Insti­tute gibt es noch zahl­reiche Stadt­teil­bi­blio­theken (zusam­men­ge­fasst im VÖBB). Die meisten Biblio­theken Ber­lins und Bran­den­burgs sind dar­über hinaus im KOBV ver­zeichnet.
www​.voebb​.de
www​.kobv​.de

Bil­dungs­in­län­derIn

Aus­län­de­rInnen und Staa­ten­lose, die in Deutsch­land eine Hoch­schul­zu­gangs­be­rech­ti­gung erworben haben, werden als Bil­dungs­in­län­de­rInnen bezeichnet. Sie sind bei der Zulas­sung zum Stu­dium deut­schen Bewer­be­rInnen gleichgestellt.

Bil­dungs­kredit

Seit dem 01.04.2001 gibt es neben dem BAföG die Mög­lich­keit, in einer fort­ge­schrit­tenen Aus­bil­dungs­phase einen zins­güns­tigen Kredit vom BMBF in Anspruch zu nehmen. Es können bis zu 7.200 EURO bewil­ligt werden. Der Kre­dit­an­trag muss an das Bun­des­ver­wal­tungsamt gerichtet werden.
Bun­des­ver­wal­tungsamt
BMBF

Block­ver­an­stal­tung (Blockseminar)

Ein Blocks­e­minar wird gebün­delt statt wöchent­lich ver­teilt abge­halten. Meis­tens gibt es gegen Ende des Semes­ters meh­rere Ter­mine, an denen das Seminar den ganzen Tag stattfindet.

BMBF

Das BMBF ist das für viele uni­ver­si­täre Belange zustän­dige Minis­te­rium. Dar­über hinaus ver­gibt es Mittel für zahl­reiche Sti­pen­dien. Die Bewer­bung erfolgt meist nicht direkt, son­dern über Stif­tungen. Das BAföG und seine Umset­zung sind eben­falls wich­tige Schwer­punkte des BMBF. Auf der Web­seite kann man sich über ver­schie­dene For­schungs­pro­jekte infor­mieren.
Seite des BMBF

Bologna-Prozess

Ende der neun­ziger Jahre wurde von 29 ver­schie­denen euro­päi­schen Län­dern eine (unver­bind­liche) Erklä­rung unter­zeichnet, welche die Ver­gleich­bar­keit der euro­päi­schen Stu­di­en­ab­schlüsse zum Ziel hat. Wich­tiger Kern­punkt ist die Auf­tei­lung in Bachelor– und Master-Abschlüsse. Die ein­zelnen Stu­di­en­leis­tungen werden durch das Euro­pean Credit Transfer System (ECTS) nach Leis­tungs­punkten bewertet. All­ge­mein soll die Mobi­lität und die euro­päi­sche Dimen­sion des Stu­diums geför­dert werden. In Deutsch­land wurde im Zuge der Reform aller­dings auch Kritik laut. Beson­ders stark wurde die mög­liche Ver­fla­chung und Ein­sei­tig­keit der Stu­di­en­gänge diskutiert.

Bon­ding

1988 grün­deten ein paar Aachener Stu­denten der Natur– und Inge­nieur­wis­sen­schaften die bonding-studenteninitiative e.V., um sich und anderen Stu­die­renden Ein­blicke in das spä­tere Berufs­leben zu geben. Des­wegen luden sie Firmen ein, sich auf einer uni-internen Messe zu prä­sen­tieren. Nach und nach ent­wi­ckelte sich aus der Idee eine Hoch­schul­in­itia­tive mit Gruppen an elf Hoch­schulen in ganz Deutsch­land und ca. 150 Mit­glie­dern. Zum Bei­spiel finden bonding-Veranstaltungen an der TU-Berlin statt. Mitt­ler­weile finden sich dort teils sehr renom­mierte Unter­nehmen wie EADS oder AUDI ein.
Seite von bonding

Bun­des­ver­band Deut­scher Stu­den­ti­scher Unternehmen

Ein Ver­band stu­den­ti­scher Initia­tiven, die bera­tend für Unter­nehmen tätig sind. Rund 28 Ver­ei­ni­gungen mit 2300 Stu­denten sind Mit­glied.
BDSU-Seite

Campus

Nennt man den Bereich, in dem die Lehr­ver­an­stal­tungen der Hoch­schulen statt­finden. An vielen Unis, wie der FU und der HU, ver­teilen sich die Gebäude jedoch auf diverse Stadt­teile. Daher gibt es eher viele Campus.

Career Center

Infor­miert und berät zu Prak­tika und Berufs­ein­stieg im In– und Aus­land, Bewer­bungs­stra­te­gien, Berufs­fel­dern und zu stu­di­en­be­zo­genen und beruf­li­chen Per­spek­tiven und Stipendien.

Club Mate

Neuster Stylo-Ersatzkaffee der meisten Stu­denten. Hat die Bio­nade als Uni-Getränk schlechthin abgelöst.

Com­puter

Unver­zicht­bares Werk­zeug zum Schreiben von Haus­ar­beiten, Recher­chieren im Internet oder dem OPAC. Stehen in Hoch­schulen zur freien Nut­zung bereit (PC-Pools). Prak­tisch, wenn man nicht den Laptop mit­nehmen will oder schnell was im Internet suchen möchte. Dau­er­be­legt von Stu­denten, die hier ganze Abschluss­ar­beiten ver­fassen und sich häus­lich ein­ge­richtet haben.

Copy-Shop

Das Mekka für druck­er­lose Stu­denten. Vor allem in der Abga­be­zeit für Haus– und Abschluss­ar­beiten maßlos über­füllt. Ein Ver­gleich lohnt sich: Nicht alle Preise sind einheitlich.

Cum Tempore/C.T.

Keine Panik: Zwi­schen den Ver­an­stal­tungen bleibt durchaus Zeit zum Durch­atmen. Dafür gibt es das aka­de­mi­sche Viertel: es bezeichnet die Vier­tel­stunde, um die die Lehr­ver­an­stal­tungen später beginnen und früher enden (cum tem­pore = mit Zeit), relativ zur ange­ge­benen Stunde. Doch Vor­sicht: findet sich hinter der Uhr­zeit ein unhei­liges „s.t.“ (sine tem­pore = ohne Zeit), beginnt die Ver­an­stal­tung zum jeweils genannten Termin (häufig bei Klau­suren oder Prüfungen).

DAAD

Der Deut­sche Aka­de­mi­sche Aus­lands­dienst ist die zen­trale Anlauf­stelle für alle, die einen Aus­lands­auf­ent­halt anstreben. Der DAAD, dessen fremd klin­gende Abkür­zung schon ein biss­chen Fernweh erahnen lässt, ver­sucht unter dem Motto „Wandel durch Austausch&quot, mög­lichst viele in– und aus­län­di­sche Stu­denten zu beraten. Dafür bietet er auch eine recht gut struk­tu­rierte Seite im Netz. Trotzdem: die Fülle an ver­füg­baren Infor­ma­tionen über Prak­tika und Stu­di­en­auf­ent­halten ist immens, daher sollte man schon ein wenig wissen, was oder wohin man will. Vor­teil für aus­län­di­sche Stu­denten: die Seite ist trilingual(deutsch, eng­lisch, spa­nisch).
Deutsch­land­seite des DAAD

Deut­sche For­schungs­ge­mein­schaft (DFG)

Die DFG ist eine Orga­ni­sa­tion zur Ver­tei­lung von Gel­dern des Bundes an die kon­kur­rie­renden For­schungs­ein­rich­tungen. Dazu werden an die DFG Anträge gestellt, welche durch Gut­achter bewertet werden.
www​.dfg​.de

Deut­scher Hochschulverband

Berufs­ver­tre­tung der Uni­ver­si­täts­do­zenten in Deutsch­land.
DHV

Doof

Wenn man die Semes­ter­ge­bühren noch nicht bezahlt hat und dadurch eine erhöhte Nach­zah­lung leisten muss.

Dozent

Lehr­kraft, die eine Vor­le­sung hält oder ein Seminar betreut; Ansprech­partner für Haus­ar­beiten. Kann im Netz bewertet werden.

E-Learning

Sam­mel­be­griff für alle Ange­bote, die das Stu­dieren elek­tro­nisch unter­stützen, zumeist werden das Internet und der Com­puter benö­tigt (z.B. Agnes, Black­board, moodle).

Ein­satz zeigen

Wenn die neuen Kurse langsam beginnen und die Herbst­mü­dig­keit ein­setzt, besser früh­zeitig mit Refe­raten und Haus­ar­beits­vor­be­rei­tungen beginnen, sonst kommt der Winter und die Träg­heit setzt ein.

Elite-Uni

Einige Unis erhalten in bestimmten Fach­be­rei­chen die Aus­zeich­nung für über­durch­schnitt­lich gute Uni­ver­si­täten und schmü­cken sich mit dem Titel „Elite-Universität“. Leider erstreckt sich die Bewer­tung nur auf einige Fakul­täten, andere leiden wei­terhin unter Per­so­nal­mangel und über­füllten Seminaren.

ERASMUS/European Action Scheme for the Mobility

ERASMUS ist ein Pro­gramm der Euro­päi­schen Union (EU) zur För­de­rung des stu­den­ti­schen Aus­lands­auf­ent­halts. 2006 ist die jet­zige Gene­ra­tion der EU-Bildungsprogramme SOKRATES und LEO­NARDO zu Ende gegangen. Die nächste Phase dieser Pro­gramme läuft seit 2007 bis 2013. Dabei werden die aktu­ellen Pro­gramme unter dem neuen Bil­dungs­dach­pro­gramm „Lebens­langes Lernen (LLP)“ zusam­men­ge­fasst (Come­nius (Schul­bil­dung), ERASMUS (Hoch­schul­bil­dung), LEO­NARDO (Berufs­bil­dung) und GRUNDTVIG (Erwach­se­nen­bil­dung). Aus­lands­auf­ent­halte können im Rahmen der Abkommen mit der jewei­ligen Hoch­schule orga­ni­siert werden. Weniger streng sieht es beim Stu­di­en­fach aus: Man kann sich unter bestimmten Umständen für Erasmus-Stellen anderer Fächer bewerben. Manchmal hat man dort bes­sere Chancen, weil die Plätze nur teil­weise oder gar nicht besetzt werden. Infor­ma­tionen gibt es beim DAAD und bei den Aka­de­mi­schen Aus­lands­äm­tern der jewei­ligen Hoch­schule.
EU-Seite über das LLP-Programm
DAAD

Fach­bi­blio­thek

Alle großen Uni­ver­si­täten haben eine Zen­tral­bi­blio­thek. Dar­über hinaus gibt es jedoch häufig Fach­bi­blio­theken, die den ein­zelnen Insti­tuten zuge­ordnet sind. Die Aus­wahl der Medien ist dem­ent­spre­chend auf die jewei­ligen Fächer begrenzt. Häufig haben Fach­bi­blio­theken einen Prä­senz­be­stand, daher können die Bücher ent­weder gar nicht oder nur über das Wochen­ende aus­ge­liehen werden.

Fach­hoch­schule

Die Fach­hoch­schulen bieten meist ein ver­schultes aber auch pra­xis­nahes Stu­dium, vor allem der ver­pflich­tenden Pra­xis­se­mester wegen. Zum Stu­dium zuge­lassen werden können auch Abitu­ri­enten mit Fach­hoch­schul­reife.
Ver­zeichnis aller deut­schen Fach­hoch­schulen mit Fächersuche

Fach­se­mester

Im Unter­schied zu den Hoch­schulse­mes­tern (der Zeit von Beginn des Stu­diums bis zur Exma­tri­ku­la­tion) können Fach­se­mester bei­spiels­weise durch Prak­tika etc. unter­bro­chen sein. In der Regel wird dann ein Urlaubse­mester bean­tragt. Fach­se­mester sind vor allem für die Fami­li­en­ver­si­che­rung und das Kin­der­geld von Bedeutung.

Fach­wechsel

Wer nach kurzer Zeit im Stu­dium fest­stellt, die fal­sche Fach­rich­tung gewählt zu haben, sollte sich schleu­nigst über seinen eigent­li­chen Stu­di­en­wunsch klar­werden und in der Uni nach einem mög­li­chen Fach­wechsel nach­fragen. Im All­ge­meinen ist ein Fach­wechsel bis zu Beginn des 3. Semes­ters möglich.

Fakultät

Uni­ver­si­täten sind in Fakul­täten unter­teilt. Manchmal ent­spre­chen diese auch dem Fach­be­reich. Sie ver­walten bei­spiels­weise die Bun­des­mittel, und zwar unab­hängig vom Rest der Universität.

Fakul­tativ

Nicht bin­dend, ver­pflich­tend. Bei Fakul­ta­tiven Ver­an­stal­tungen hat man dem­nach die Wahl, im Gegen­satz zu obli­ga­to­ri­schen und fest­ste­henden Semi­naren oder Vorlesungen.

Fami­li­en­ver­si­che­rung

Kos­tenlos fami­li­en­ver­si­chert ist, wer über die Gesetz­liche Kran­ken­kasse eines Eltern­teils mit­ver­si­chert ist (nicht zu ver­wech­seln mit der staat­li­chen Bei­hilfe bei privat ver­si­cherten Beamten). Bei der Imma­tri­ku­la­tion muss man der Uni gegen­über die Fami­li­en­ver­si­che­rung nach­weisen. Einen ent­spre­chenden Beleg stellt jede Kasse aus. Oft muss man gegen­über der Kran­ken­kasse den Nach­weis erbringen, dass man stu­diert (durch die Imma­tri­ku­la­ti­ons­be­schei­ni­gung). Die Fami­li­en­ver­si­che­rung besteht aller­dings nur, solange man nicht mehr als 350 Euro (bei gering­fü­giger Beschäf­ti­gung 400 Euro) pro Monat ver­dient. Steigen die Ein­nahmen, muss man sich zum Stu­den­ten­tarif selbst ver­si­chern. Fami­li­en­ver­si­chert bleibt man im Regel­fall bis zur Voll­en­dung des 25. Lebens­jahres. Der Anspruch ver­län­gert sich für die Dauer der sozial abge­leis­teten Zeiten wie Zivil­dienst, dem Frei­wil­ligen Ökolo­gi­schen Jahr oder ähnli­chem.
Glossar vom Bun­des­mi­nis­te­rium für Gesundheit

Fern­leihe

Mög­lich­keit, Medien aus Biblio­theken in anderen Teilen Deutsch­lands zu ent­leihen. Die Fern­leihe ist meis­tens kos­ten­pflichtig.
Über­sicht der Biblio­theken Berlin-Brandenburgs mit Online-Fernleihe

Frei nehmen

Mal aus­schlafen und nicht früh mor­gens schlaf­trunken zur Vor­le­sung tau­meln. Machen andere auch. Garantiert.

Frei­tag­morgen

Pläne für das Wochen­ende machen und in der Uni mit Freunden besprechen.

Freunde gewinnen

Die neuen Kom­mi­li­tonen bleiben wahr­schein­lich die nächsten Jahre in deinem näheren Umkreis. Da lohnt sich ein genauer Blick. Gemeinsam hat man mehr Spaß an der Uni.

Gast­hörer

Man muss nicht ein­ge­schrieben sein, um an den Uni­ver­si­täts­ver­an­stal­tungen teil­zu­nehmen. Einen Gast­hö­rer­status berech­tigt einen gegen einen kleinen Obolus zur Teil­nahme an einer Aus­wahl von Ver­an­stal­tungen. Oft gibt es jedoch sowieso keine Kon­trolle der Semi­nare und Vor­le­sungen, man kann sich also auch ein­fach so dazusetzen.

Gebühren

Der­zeit gibt es keine Stu­di­en­ge­bühren in Berlin, dafür aber Semes­ter­ge­bühren: Diese ent­halten einen Sozi­al­bei­trag für das Stu­den­ten­werk, eine Rück­mel­de­ge­bühr, einen Bei­trag für die Stu­die­ren­den­schaft, das Semes­ter­ti­cket sowie bei Verzug eine Mahngebühr.

Gesetz­liche Krankenversicherung

Zum Bei­tritt zur Gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung ist man unter bestimmten Vor­aus­set­zungen ver­pflichtet. Auf­grund der stu­den­ti­schen Ver­si­che­rungs­pflicht in Deutsch­land muss man sich zu Beginn des Stu­diums bei einer gesetz­li­chen oder einer pri­vaten Kran­ken­ver­si­che­rung anmelden. Ist man über die Eltern fami­li­en­ver­si­chert, muss man in der Regel bis zum 25. Lebens­jahr keine Bei­träge leisten, sofern man weniger als einen bestimmten Satz monat­lich ver­dient. Danach wird ein ein­heit­li­cher, meist güns­tiger Stu­den­ten­tarif fällig. Wäh­rend des Stu­diums von der gesetz­li­chen in die pri­vate Kran­ken­ver­si­che­rung zu wech­seln und umge­kehrt, ist fast unmög­lich. Daher kann die Wahl von erheb­li­cher Bedeu­tung sein, wenn das Stu­dium bei­spiels­weise länger dauert. His­to­risch gesehen ist es der älteste Teil der Sozi­al­ver­si­che­rung in Deutsch­land. Durch die his­to­ri­sche Ent­wick­lung haben sich ver­schie­dene Ver­si­che­rungen mit überg­rei­fenden Dach­ver­bänden gebildet. Wäh­rend früher die Zuge­hö­rig­keit zu einer bestimmten Kasse über den Beruf fest­ge­legt wurde, spielt dieser Aspekt heute nur noch selten eine Rolle. Daher hat man die Wahl und kann sich zumeist bei ver­schie­denen Kassen ver­si­chern.
Ver­band der gesetz­li­chen Krankenkassen

GEZ-Befreiung

Wer ein Rund­funk­gerät besitzt, muss Rund­funk­ge­bühren zahlen. Das können Radio oder Fern­seher, seit dem 1.1.2007 aber auch jedes inter­net­fä­hige Gerät wie Com­puter oder UMTS-fähige Handys sein. Die Gebühren belaufen sich für ein Radio und/oder ein inter­net­fä­higes Gerät auf 5,52 € im Monat, und zwar egal, wie­viele Geräte vor­handen sind. Für einen Fern­seher (+Radio) sind 17,03 € monat­lich fällig. Man hat die Mög­lich­keit, sich unter bestimmten Vor­aus­set­zungen von der Gebühr befreien zu lassen.
Seite der GEZ mit Befreiungsantrag

Han­dout

Papier, das an die Zuhörer eines Refe­rats ver­teilt wird; ent­hält (nur!) die These, wesent­liche Stich­punkte (z. B. Glie­de­rung, Zitate) und Literaturhinweise.

Haupt­wohn­sitz

Jeder Mensch in Deutsch­land muss sich für seinen neuen Wohnort bei den Mel­de­äm­tern anmelden. Eine Über­prü­fung erfolgt nicht direkt, kann aber über andere Ämter statt­finden. Bei Ver­säumnis werden teil­weise hohe Strafen fällig. Wer meh­rere Wohn­sitze hat, muss seinen Erst– bzw. Haupt­wohn­sitz angeben. Ist dieser bei­spiels­weise nicht Berlin, wird eine Zweit­wohn­sitz­steuer fällig. Ande­rer­seits können durch die Haupt­wohn­sit­zum­mel­dung auch Kosten (KFZ-Versicherung) ent­stehen, sodass dieser Schritt genau abge­wogen sein muss. (siehe Zweitwohnsitz)

Haus­ar­beit

Wis­sen­schaft­liche, schrift­liche Arbeit im Umfang von etwa acht bis 30 Seiten; oft im Zusam­men­hang mit einem Referat; nötig für Leis­tungs­nach­weise. Gern ver­schiebt man Haus­ar­beiten in die Semes­ter­fe­rien, früh­zeitig anzu­fangen lohnt sich den­noch, denn Lite­ratur anlesen kann man sich bereits wäh­rend des Semesters.

Herbst­putz

Draußen wird es kalt und unge­müt­lich — da bleibt man lieber drinnen. Damit es dort gemüt­lich bleibt, könnten WG und Woh­nung gele­gent­lich eine Gene­ral­rei­ni­gung ver­tragen. Dann klappt es auch mit den Mitbewohnern.

Hilfs­wis­sen­schaftler

Die HiWis sind stu­den­ti­sche Mit­ar­beiter der Hoch­schulen und das kleinste Räd­chen im Lehr­be­trieb. Auf den Job-Seiten der Uni­ver­si­täten gibt es zahl­reiche Ange­bote, nicht nur für den eigenen Fachbereich.

Hoch­schul­arten

Neben den Uni­ver­si­täten und Fach­hoch­schulen gibt es noch eine Viel­zahl anderer pri­vater wie öffent­li­cher Hoch­schul­typen, bei­spiels­weise die Berufs­aka­de­mien oder Kunsthochschulen.

Hoch­schulse­mester

Im Gegen­satz zu den Fach­se­mes­tern zählen die Hoch­schulse­mester fort­lau­fend das gesamte Stu­dium von der Imma­tri­ku­la­tion (Ein­schrei­bung) bis zur Exmatrikulation.

Hoch­schul­sport

Die meisten Hoch­schulen bieten ihren Studis und Mit­ar­bei­tern an, unter einer Viel­zahl von Sport­mög­lich­keiten zu wählen. Der Dach­ver­band dieser Sport­ab­tei­lungen ist der adh.
Seite des All­ge­meinen Deut­schen Hochschulsportverbands

Imma­tri­ku­la­tion

Ein­schrei­bung für ein bestimmtes Fach an einer Hoch­schule. Bei der Imma­tri­ku­la­tion muss ein gül­tiger Kran­ken­ver­si­che­rungs­nach­weis erbracht werden, da die stu­den­ti­sche Ver­si­che­rungs­pflicht gilt.

Imma­tri­ku­la­ti­ons­büro

Das Imma­tri­ku­la­ti­ons­büro ist für alle Arten der Erst­zu­las­sung und für die Rück­mel­dung zuständig.

Inter­na­tional Asso­cia­tion for the Exchange/IAESTE

IAESTE  ist die welt­weit größte Praktikanten-Austauschorganisation für Stu­die­rende der Natur– und Inge­nieur­wis­sen­schaften, Land– und Forst­wirt­schaft. Sie ver­mit­telt Aus­lands­prak­tika. Das deut­sche Natio­nal­ko­mitee von IAESTE wird durch den DAAD reprä­sen­tiert. IAESTE

Inter­na­tio­naler Stu­die­ren­den­aus­weis (ISIC)

Wer auf Reisen ist, kann mit ihm seinen Stu­den­ten­status nach­weisen und ent­spre­chende Ver­güns­ti­gungen erhalten. Der nor­male Aus­weis wird im Aus­land in der Regel nicht aner­kannt, wobei das immer auch von der Kulanz der jewei­ligen Person abhängig ist. Gültig meist ein Jahr, ver­kauft wird er bei den ASTAs.
ISIC

Internet

Uner­mess­li­cher Daten­spei­cher mit Ant­worten auf fast alle Fragen. Kann die Recherche in Büchern aber nicht ersetzen. Wer Inhalte aus dem Internet über­nimmt, sollte daran denken, dass auch Dozenten Google benutzen können! Des­wegen lieber sauber Zitieren!

Janz weit draußen

Wohnen inner­halb des Ber­liner Rings kann teuer werden. Die Miet­preise werden bil­liger, je weiter man raus fährt. Doch im Winter sind die stun­den­langen Wege zur Uni mühsam. Alter­na­tive: Eine WG.

Kin­der­be­treuung

An vielen Unis ist eine gute Kin­der­be­treuung mit eigenem Kin­der­garten mög­lich. Genauere Infor­ma­tionen bietet das Stu­den­ten­werk.

Kin­der­geld

Kin­der­geld wird grund­sätz­lich jedem Aus­zu­bil­denden gewährt. Durch neuere Rege­lungen wurde das Höchst­alter auf 25 Jahre her­ab­ge­setzt (ab Jahr­gang 1983), Zivil– oder Wehr­dienst oder FÖJ bzw. FSJ sind zusätz­lich anre­chenbar. Kin­der­geld wird nur gewährt, solange der Stu­dent unter einer Jah­res­ein­kom­mens­grenze von 8.004 € (bis 2009 7.680 €) bleibt. BAföG zählt mit dem Zuschuss­an­teil als Ein­kommen. Die Höhe des Kin­der­gelds beträgt 184€ je Kind (bei erstem und zweitem Kind). Infor­ma­tionen zu Kin­der­geld für Studenten.

Koope­ra­tiver Biblio­theks­ver­bund Berlin-Brandenburg/KOBV

Großes Online-Portal zur Medi­en­suche in Ber­liner und Bran­den­burger Biblio­theken mit Mög­lich­keiten zur Fern­leihe und Online-Suche. Ver­zeichnet sind neben den öffent­li­chen Biblio­theken auch die Uni­ver­si­täts­bi­blio­theken und wei­tere Ein­rich­tungen. Es ist mög­lich, per Checkbox ein­zelne Ein­rich­tungen von der Suche aus­schließen, um die Suche ein­zu­grenzen.
KOBV

Kran­ken­ver­si­che­rung

Jeder Bürger muss ent­weder privat oder gesetz­lich kran­ken­ver­si­chert sein. Seine Ent­schei­dung für eine Kasse sollte man mög­lichst gut über­denken und –soweit es geht — vor­aus­planen. Eine unab­hän­gige Bera­tung ist eben­falls sehr wichtig.

Lan­des­prü­fungsamt

Ist beim Stu­dium der Medizin, Rechts­wis­sen­schaften, Theo­logie und auf Lehramt für die Prü­fungs­zu­las­sung zuständig. Seite des Lan­des­prü­fungs­amtes Berlin

Latinum

Nach­weis über Latein­kennt­nisse, für manche geis­tes­wis­sen­schaft­li­chen Fächer Pflicht­vor­aus­set­zung. Kann in der Schule, aber auch an der Hoch­schule erworben werden. Oft werden jedoch auch weniger Kennt­nisse ver­langt und in einer uni-internen Klausur abge­fragt. Latinum-Besitzer müssen diese in der Regel nicht mitschreiben.

Lebens­stil

Ändert sich gehörig nach Beginn des Stu­diums. Neue Mög­lich­keiten und Auf­gaben erfor­dern auch einen neuen Tagesablauf.

Lite­ratur

Gibt es zu Genüge in den Bibliotheken.

Los­ver­fahren

Tritt sehr selten ein, wenn sich mehr Leute für einen Stu­di­en­gang ein­schreiben, als es Plätze gibt.

Master of Arts

Master-Abschluss in den Geisteswissenschaften.

Master of Science

Master-Abschluss in den natur­wis­sen­schaft­li­chen Fächern.

Matri­kel­nummer

Jeder Stu­dent erhält bei der Imma­tri­ku­la­tion eine Nummer, die er in der Regel sein Stu­dium lang behält. Über die Nummer werden häufig Klau­su­r­er­geb­nisse anonym veröffentlicht.

Mel­de­pflicht

Jeder Mensch in Deutsch­land muss sich für seinen neuen Wohnort bei den Mel­de­äm­tern anmelden. Eine Über­prü­fung erfolgt nicht direkt, kann aber über andere Ämter statt­finden. Bei Ver­säumnis werden teil­weise hohe Strafen fällig. Wer meh­rere Wohn­sitze hat, muss seinen Erst– bzw. Haupt­wohn­sitz angeben. Ist dieser bei­spiels­weise nicht Berlin, wird eine Zweit­wohn­sitz­steuer fällig. Ande­rer­seits können durch die Haupt­wohn­sit­zum­mel­dung auch Kosten (KFZ-Versicherung) ent­stehen, so dass dieser Schritt genau abge­wogen sein muss.

Mensa

Four-Seasons der Stu­denten. Pau­sen­treff­punkt zur Mittagszeit.

Mit­fahr­zen­trale

Eine güns­tige Alter­na­tive zum Reisen per Bahn ist die Mit­fahr­zen­trale (wobei es auch die Mög­lich­keit zum Mit­bahnen, also zum Mit­fahren per Bahn gibt). Die Anbieter sind zahl­reich, das Pro­ze­dere immer gleich: die Fahrer stellen ihre Ziele und Abfahrts­zeiten ins Netz, Inter­es­sierte können sich melden und fahren gegen einen Obolus die gesamte Strecke oder einen Teil mit. Die Treff­punkte werden meist von den Fah­rern fest­ge­legt und können auch außer­halb liegen. Außerdem gibt es oft die Mög­lich­keit, sein eigenes Gesuch ins Internet zu stellen.
Mit​fahr​zen​trale​.de
Mit​fahr​ge​le​gen​heit​.de

Nach­rück­ver­fahren

Nehmen manche Bewerber einen Stu­di­en­platz nicht wahr, rücken die­je­nigen nach, welche nach Noten bzw. Zeit in der Rang­folge als nächste kommen.

Nebenjob

Ermög­licht ein Leben neben dem Stu­dium. Das Leben allein und in einer Stadt wie Berlin kann zuweilen teuer sein. Ein Nebenjob kann ein biss­chen Luxus im Stu­den­ten­leben ermög­li­chen, sollte dem Stu­dium aber nicht in die Quere kommen.

Numerus Clausus/N.C.

Viele Stu­di­en­gänge werden nach N.C. ver­geben. Ent­schei­dend ist die Abitur­note, jedoch zählen bei glei­cher Note von ver­schie­denen Bewer­bern zusätz­lich die War­te­se­mester. Umge­kehrt wird eine bestimmte Anzahl Stu­di­en­plätze in erster Linie nach War­te­se­mes­tern ver­geben, dort zählt in der zweiten Linie die Note.

Obli­ga­to­risch

Ver­pflich­tend, bin­dend. Obli­ga­to­ri­sche Ver­an­stal­tungen sind also Pflicht, im Gegen­satz zu den fakul­ta­tiven, frei wähl­baren Semi­naren und Vorlesungen.

Prak­tikum

Zeit­raum, in dem man in die Berufs­praxis ein­taucht, weil es die Stu­dien– oder Prü­fungs­ord­nungen vor­sehen oder weil der eigene Lebens­lauf ver­schö­nert werden soll. Ist oft unbe­zahlt. Leider artete die „Gene­ra­tion Prak­tikum“ soweit aus, dass selbst hoch­qua­li­fi­zierte Absol­venten mit­unter ein Prak­tikum nach dem anderen absol­vieren. Wirt­schaft und Politik halten Prak­tika für wichtig.

Prä­senz­bi­blio­thek

Eine Prä­senz­bi­blio­thek ver­leiht nicht oder nur in Aus­nah­me­fällen seine Medien (daher ist der Bestand immer prä­sent). Mit­unter gibt es auch die Rege­lung, dass eine Wochen­end­aus­leihe mög­lich ist.

Pro­mo­tion

Nach dem erfolg­rei­chen Bestehen eines Stu­diums kann die Pro­mo­tion zum Doktor erfolgen, die die Dis­ser­ta­tion (Dok­tor­ar­beit) enthält.

Prü­fung zum Nach­weis Deut­scher Sprachkenntnisse/PNDS

Wer als Aus­län­derIn in Deutsch­land stu­dieren will, muss nach­weisen, dass er über hin­rei­chende Sprach­kennt­nisse ver­fügt. Der PNDS ist der bekann­teste Test.

Prü­fungsamt

Das Prü­fungsamt ist für alle prü­fungs­re­le­vanten Ange­le­gen­heiten des Stu­den­ten­all­tags zuständig. Oft gibt es für die ver­schie­denen Fächer eigene Refe­rate. Einen Schwer­punkt bildet die Aner­ken­nung von Scheinen nach einem ERASMUS-Semester oder anders­wei­tigen Auf­ent­halt. Auch die ent­spre­chenden Scheine müssen vor der Zwi­schen– oder End­prü­fung zumeist beim Prü­fungsamt vor­ge­legt werden.

Referat

Wis­sen­schaft­li­cher Vor­trag von fünf bis 90 Minuten Länge; oft schließt sich eine Haus­ar­beit an; meist Vor­aus­set­zung für einen Leistungsnachweis.

Ring­vor­le­sung

Beson­dere Art der Vor­le­sung, die fach­über­grei­fend von ver­schie­denen Dozenten gehalten wird und sich einem The­men­kom­plex widmet.

Rück­mel­dung

Die Rück­mel­dung ist zu Ende jedes Semes­ters für das kom­mende fällig. Damit ver­bunden ist die Zah­lung des Semes­ter­bei­trags für das Stu­den­ten­werk, des ASTA-Beitrags sowie in Berlin der Semes­ter­ti­cket­bei­trag. Es wird in der Regel recht­zeitig ein Brief mit der Erin­ne­rung zuge­schickt. Wer imma­tri­ku­liert ist, meldet sich mit der Über­wei­sung auto­ma­tisch zurück. Dann sollte nach einer gewissen Zeit ein Brief mit den Stu­di­en­be­schei­ni­gungen und dem Ticket kommen. Ist das nicht der Fall, sollte man nach­fragen. Die Rück­mel­de­fristen braucht man übri­gens nicht allzu ernst nehmen: Gegen eine ent­spre­chende Mahn­ge­bühr ist die Rück­mel­dung meist auch noch zu einem spä­teren Zeit­punkt mög­lich. Wird diese Frist jedoch ver­säumt, kann es zur Exma­tri­ku­la­tion kommen.

S-Bahn

Für die meisten Stu­denten das Fort­be­we­gungs­mittel Nummer 1, vor allem im Winter, wenn das Fahrrad in den Keller gestellt wird. Ach­tung: In dieser Jah­res­zeit starten gleich­zeitig alle Pro­bleme, die die S-Bahn in sich ver­eint: Zuge­fro­rene Türen, kaputte Hei­zungen in ein­zelnen Wagons, Streiks und Zug­aus­fälle — die rest­li­chen S-Bahnkunden sind genervt und können am Morgen zusätz­lich die Laune verderben.

Semester

Aka­de­mi­sches Halb­jahr. Das Win­ter­se­mester (WiSe) beginnt am 1.Oktober, das Som­mer­se­mester (SoSe) am 1. April; ein Semester hat zwölf bis 16 Wochen mit Lehr­ver­an­stal­tungen, die übrige Zeit ist für Haus­ar­beiten und Prak­tika vorgesehen.

Semes­ter­ti­cket

Gibt es für eure Gebühren und bringt euch, ob Tag ob Nacht, mit der Bahn und BVG überall hin.

Semesterwochenstunden(SWS)

Die Semes­ter­wo­chen­stunden geben Aus­kunft über ein bestimmtes Pensum an Lehr­ver­an­stal­tungen, das im Rahmen der Stu­di­en­ord­nung eines Fachs erfüllt werden muss. Gerechnet wird immer pro Semester. Belegt man 2 SWS, besucht man eine ein­zige Ver­an­stal­tung das ganze Semester hin­durch (die meisten Vor­le­sungen und Semi­nare dauern 2 Stunden abzüg­lich des cum tem­pore). Die SWS glie­dern sich je nach Anfor­de­rung in die ent­spre­chenden Ver­an­stal­tungs­typen, also Semi­nare, Vor­le­sungen etc.

Sine Tempore/S.T.

Keine Panik: Zwi­schen den Ver­an­stal­tungen bleibt durchaus Zeit zum Durch­atmen. Dafür gibt es das aka­de­mi­sche Viertel: Es bezeichnet die Vier­tel­stunde, um die die Lehr­ver­an­stal­tungen später beginnen und früher enden (cum tem­pore = mit Zeit), relativ zur ange­ge­benen Stunde. Doch Vor­sicht: Findet sich hinter der Uhr­zeit ein unhei­liges „s.t.“ (sine tem­pore = ohne Zeit), beginnt die Ver­an­stal­tung zum jeweils genannten Termin (häufig bei Klau­suren oder Prüfungen).

Sprach­kurs

An den Ber­liner Unis kann man viele (kos­ten­lose) Sprach­kurse besu­chen. Neben Englisch-Aufbesserungskursen, werden auch aus­ge­fal­le­nere Spra­chen, wie Dänisch, Islän­disch oder Chi­ne­sisch angeboten.

Staat­liche Beihilfe

Beamte, welche sich privat ver­si­chern, bekommen vom Staat eine soge­nannte staat­liche Bei­hilfe zur Kran­ken­ver­si­che­rung. Diese beträgt meist die Hälfte des Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trags. Die Kinder der Beamten müssen in diesem Fall ein­zeln ver­si­chert werden. Sie erhalten jedoch eben­falls eine Bei­hilfe. Diese redu­ziert den Bei­trag stark. Des­wegen ist sie ein biss­chen ver­gleichbar mit der Fami­li­en­ver­si­che­rung der gesetz­li­chen Kran­ken­kassen. Merkmal bei beiden ist die „Ver­er­bung“ der Ver­si­che­rungs­leis­tung der Eltern auf ihre Kinder. Analog zur Fami­li­en­ver­si­che­rung läuft die Bei­hilfe zu einem bestimmten Alter aus (in der Regel nach dem 25. Lebens­jahr). Damit man sich als Stu­dent imma­tri­ku­lieren kann, muss man zu Beginn des Stu­diums nach­weisen, dass man bei einer Kran­ken­kasse ver­si­chert ist. Beam­ten­kinder haben nun die Wahl: Ent­weder unter­schreiben sie eine Ver­zichts­er­klä­rung, ver­si­chern sich privat und erhalten Bei­hilfe. Oder sie ver­si­chern sich gesetz­lich, in diesem Fall sind sie jedoch nicht fami­li­en­ver­si­chert, müssen also von Anfang den Stu­den­ten­tarif (Kran­ken­kasse) bezahlen. Vor­teil­haft ist das dann, wenn sie nach dem Stu­dium bei der Gesetz­li­chen bleiben wollen: In diesem Fall waren sie dann bereits mehr als ein Jahr gesetz­lich ver­si­chert und können es weiter bleiben. Andern­falls sind sie privat ver­si­chert und bezahlen einen Bei­trag, der jedoch in der Regel höher als der ver­gleich­bare Stu­den­ten­tarif (Kran­ken­kasse) ist und können erst bei einem ent­spre­chenden Arbeits­ver­hältnis wieder in die gesetz­liche Krankenkasse.

Staats­bi­blio­thek zu Berlin (StaBi)

Eine der größten und ältesten Biblio­theken Deutsch­lands mit einem Bestand von über 10 Mil­lionen Bänden sowie wei­teren rund 12 Mil­lionen Ein­heiten ver­schie­denster Art. Gegründet wurde sie bereits 1666. Die Biblio­thek ist in Berlin auf zwei Häuser auf­ge­teilt, eine Abho­lung der Medien ist nur im Haus in der Nähe des Pots­damer Platzes (Pots­damer Straße 33) mög­lich. Ein beson­derer Schwer­punkt liegt, his­to­risch bedingt, auf den Geis­tes­wis­sen­schaften, jedoch sind auch die Natur­wis­sen­schaften zahl­reich ver­treten.
Online-Katalog der StaBi
Haupt­seite der StaBi

Stif­tungen

Hier kann man Aus­schau nach Sti­pen­dien für das Stu­dium, die Pro­mo­tion oder den Aus­lands­auf­ent­halt halten. Stif­tungen können par­tei­nahe sein, wes­halb man sich die Stif­tungs­zwecke sehr gut anschauen sollte.
Seite der Konrad-Adenauer-Stiftung
Seite der Böll-Stiftung
Seite der Friedrich-Ebert-Stiftung
Seite der Rosa-Luxemburg-Stiftung
Seite der Friedrich-Naumann-Stiftung
Seite der Hanns-Seidel-Stiftung
Seite des Cusa­nus­werks
Stu­di­en­för­der­werk Klaus Mur­mann
Seite der Stu­di­en­stif­tung des Deut­schen Volkes
Hans-Böckler-Stiftung

Sti­pen­dium

Sti­pen­dien werden in Deutsch­land von mehr als 3000 Orga­ni­sa­tionen ver­geben. Einer der wich­tigsten Stifter ist das BMBF. Nicht bei allen Stif­tungen kann man sich selbst bewerben. Nach einer Vor­aus­wahl werden die Sti­pen­diaten meist zu einem Gespräch ein­ge­laden, um den Anspruch zu prüfen. Bewerben können sich Stu­denten und Dok­to­randen, manchmal auch Abitu­ri­enten. Seite des Deut­schen Stif­tungs­in­dexes mit einer Über­sicht über Stif­tungen in Deutsch­land Seite des DAAD für Aus­land­sti­pen­dien e​-fel​lows​.net Stipendien-Datenbank Seite der Stu­di­en­stif­tung mit Stipendienübersicht

Stu­den­ten­werk

Das DSW ist eine Dach­or­ga­ni­sa­tion von mehr als 58 Stu­den­ten­werken in ganz Deutsch­land und ver­tritt Stu­die­ren­den­in­ter­essen.
Seite des DSW

Stu­di­en­be­ra­tung

Bietet Hilfe, Hin­weise, Falt­blätter und Bro­schüren. Die All­ge­meine Stu­di­en­be­ra­tung beant­wortet all­ge­meine Fragen zum Stu­dium. Das Stu­di­en­büro, die stu­den­ti­sche oder Stu­di­en­fach­be­ra­tung sind geeignet für Fragen, die sich auf das kon­krete Stu­dium beziehen.

Stu­di­en­platz­klage

Führt die nor­male Bewer­bung für einen Stu­di­en­platz nicht zum Erfolg, hat man die Mög­lich­keit, sich ein­zu­klagen. Die Argu­men­ta­tion lautet meist, dass die Unis mehr Kapa­zi­täten haben, als sie Stu­di­en­plätze ver­geben. Es gibt Anwälte, welche sich auf der­ar­tige Klagen spe­zia­li­siert haben. Für einen Erfolg kann jedoch nicht garan­tiert werden, man sollte also vor­sichtig sein, gerade wenn die Unis eigene Anwälte haben.

Stu­die­ren­den­par­la­ment (StuPa)

Abk. StuPa; die von der Stu­die­ren­den­schaft gewählten Ver­treter tagen regel­mäßig, wählen die Mit­glieder des all­ge­meinen Stu­die­ren­den­aus­schusses und bestimmen über die Ver­wen­dung des Etats.

Tuto­rium

Tuto­rien finden zu bestimmten Lehr­ver­an­stal­tungen statt und sind ent­weder fakul­tativ oder obli­ga­to­risch. Sie werden meist von den älteren Stu­denten gehalten und sollen helfen, den Stoff zu ver­tiefen. Außerdem können sie Raum bieten, unge­zwungen seine Fragen zu stellen.

Übung

Eine Übung ist eine Lehr­ver­an­stal­tung, um die Anwen­dung theo­re­ti­schen Stoffes zu üben. Oft wird am Ende eine Klausur geschrieben.

Unab­hän­gige Patientenberatung

Die Unab­hän­gige Pati­en­ten­be­ra­tung ist eine Bera­tungs­or­ga­ni­sa­tion, welche lokal und über­re­gional Pati­enten zu ver­schie­denen Belangen unvor­ein­ge­nommen berät. Sie wird per Gesetz von den gesetz­li­chen Kran­ken­kassen geför­dert, steht aber auch Pri­vat­pa­ti­enten offen.
Seite der UDP

Urlaubs­se­mester

Ein Urlaubs­se­mester zählt zwar als Hoch­schulse­mester, aber nicht als Fach­se­mester. BAföG kann in dieser Zeit nicht bezogen werden, mal abge­sehen von einem Aus­lands­auf­ent­halt (Auslands-BAföG). Für ein Urlaubs­se­mester muss man in der Regel einen Antrag beim Imma­tri­ku­la­ti­onsamt ein­rei­chen, unter Vor­brin­gung bestimmter Gründe (Krank­heit, Schwan­ger­schaft, Prak­tikum). Das Stu­dium ruht also gewis­ser­maßen. Man sollte sich jedoch zuvor erkun­digen, ob die Kran­ken­ver­si­che­rung und das Kin­der­geld wei­terhin gezahlt werden.

Ver­si­che­rungs­pflicht, studentische

Wäh­rend des gesamten Stu­diums gilt: Alle Stu­denten müssen sich gesetz­lich oder privat kran­ken­ver­si­chern, es sei denn, sie gelten als versicherungsfrei.

VÖBB/VOEBB

Der Ver­bund der Öffent­li­chen Biblio­theken Ber­lins besitzt einen Medi­en­be­stand von 2,7 Mil­lionen Titeln mit ins­ge­samt 8,3 Mil­lionen Exem­plaren ver­teilt auf die ver­schie­denen Stadt­teil­bi­lio­theken sowie die Zen­tral– und Lan­des­bi­blio­thek Berlin. Im Online­ka­talog können Bücher gesucht und bestellt werden, eine Fern­leihe ist mög­lich. Es gibt keine beson­deren Schwer­punkte.
VÖBB

War­te­se­mester

Falls man nicht den ent­spre­chenden N.C. für das gewünschte Stu­di­en­fach auf­bringt, hat man die Mög­lich­keit, War­te­se­mester zu sam­meln. Ein Teil der Stu­di­en­gänge werden nach dieser „stu­di­ums­losen“ Zeit ver­geben, je mehr Semester man hat, umso besser die Chancen. Wäh­rend dieser Periode darf man jedoch nicht an einer Hoch­schule imma­tri­ku­liert sein.
Man kann bei­spiels­weise erstmal eine Aus­bil­dung beginnen oder ein FÖJ bzw. FSJ machen. Dadurch geht einem auch keine Kin­der­geld– bzw. Kran­ken­ver­si­che­rung­zeit ver­loren, da man sich beides anrechnen lassen kann. Wer also lange genug durch­hält, hat die Chance auf seinen begehrten Stu­di­en­platz, ohne die ent­spre­chende Abitur­note. Man sollte sich aber für das ent­spre­chende Fach erkun­digen, wie viel War­te­se­mes­ter­zeit man mit­bringen muss, da die Anzahl mit­unter recht hoch sein kann.

Wiki­pedia

Scheinbar all­wis­sendes Online-Lexikon. Wie jede Enzy­klo­pädie nur zur Ein­stiegs­re­cherche geeignet. Dozenten sind keine Freunde von Wikipedia-Belegen!

Wohnen

Alles Wich­tige rund ums Wohnen findet Ihr auf unserer Web­seite in der Kate­gorie „Leben“.

Zwangs­ex­ma­tri­ku­la­tion

Tritt ein, wenn der Stu­dent nach der Prü­fungs­ord­nung das Stu­dium nicht mehr beenden darf (bei­spiels­weise durch wie­der­holt nicht bestan­dene Prü­fungen, schwere Pla­gi­ats­ver­gehen oder ähnliches).

Zweit­stu­dium

Wer nach all dem Lernen, Schreiben, Lesen, Rechnen und Orga­ni­sieren nach seinem Abschluss noch nicht genug hat, kann sich zum Zweit­stu­dium ein­schreiben. Die Bewer­bung und Aus­wahl­ver­fahren laufen kon­kur­renzlos zum Erst­stu­dium, dafür sind auch deut­lich weniger Stu­di­en­plätze vor­ge­sehen (meis­tens nur ein Stu­di­en­platz pro Fach).

Zweit­wohn­sitz

Jeder Mensch in Deutsch­land muss sich für seinen neuen Wohnort bei den Mel­de­äm­tern anmelden. Eine Über­prü­fung erfolgt nicht direkt, kann aber über andere Ämter statt­finden. Bei Ver­säumnis werden teil­weise hohe Strafen fällig. Wer meh­rere Wohn­sitze hat, muss seinen Erst– bzw. Haupt­wohn­sitz angeben. Ist dieser bei­spiels­weise nicht Berlin, wird eine Zweit­wohn­sitz­steuer fällig. Ande­rer­seits können durch die Haupt­wohn­sit­zum­mel­dung auch Kosten (KFZ-Versicherung) ent­stehen, so dass dieser Schritt genau abge­wogen sein muss.