Uni-ABC
Adressreader, studentischer
Im studentischen Adressreader sind die Adressen aller Hochschulen und ihrer Studierendenvertretungen verzeichnet. Außerdem sind weitere Adressen aufgelistet, vor allem aus dem hochschulpolitischen Bereich, aber auch aus den Medien und anderen Branchen. Alle Adressen sind im Netz einsehbar. Wer Gefallen gefunden hat, kann auch eine gedruckte Version erwerben.
Adressreader — Online
Adressreader — Online
AIESEC
Mit über 800 Lokalkomitees in 100 Ländern ist AIESEC die größte internationale Studentenorganisation. In Deutschland ist sie an mehr als 50 Universitäten und Fachhochschulen vertreten.
AIESEC wurde 1948 gegründet. AIESEC bietet den Studierenden eine Kombination der drei Elemente „Leadership Development“, „internationale Praktika“ und „ Lernen in einem globalen Umfeld“. Die drei Elemente sind integraler Bestandteil der Gesamterfahrung, die Studierende bei AIESEC durchlaufen.
Die AIESEC fördert vor allem berufsvorbereitende Auslandspraktika in wirtschaftlich relevanten Studiengängen. Geisteswissenschaftler hingegen haben weniger Chancen. Partner sind beispielsweise die Deutsche Post World Net AG/DHL, die Deutsche Lufthansa AG, Ernst & Young oder PricewaterhouseCoopers. www.aiesec.orgAkademie
Der Begriff Akademie beruft sich auf den Ort der Philosophenschule des Platon, welche sich in der Nähe des Akademos-Hains (Akademos: griechischer Held) in Athen befand. Heute tragen vor allem Forschungsgemeinschaften diesen Titel, mitunter auch Lehreinrichtungen.
In Berlin gibt es die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, die vor 200 Jahren von Gottfried Wilhelm Leibniz ins Leben gerufen wurde. www.bbaw.de
In Berlin gibt es die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, die vor 200 Jahren von Gottfried Wilhelm Leibniz ins Leben gerufen wurde. www.bbaw.de
Akademischer Mittelbau
Der Akademische Mittelbau setzt sich aus den (wissenschaftlichen) Mitarbeitern zusammen, die noch nicht die Professur erreicht haben. Sie betreuen meistens die Übungen und Seminare, kopieren für die Professoren wichtige Lehrmaterialien und kümmern sich um die Studenten.
Akademisches Auslandsamt
Das AAA ist in allen größeren Hochschulstädten vorhanden und unterstützt ausländische Studierende bei der Orientierung sowie Inländer bei der Planung des Auslandsaufenthalts.
Akademisches Viertel
Keine Panik: zwischen den Veranstaltungen bleibt durchaus Zeit zum Durchatmen. Dafür gibt es das akademische Viertel: es bezeichnet die Viertelstunde, um die die Lehrveranstaltungen später beginnen und früher enden (cum tempore = mit Zeit), relativ zur angegebenen Stunde. Doch Vorsicht: findet sich hinter der Uhrzeit ein unheiliges „s.t.“ (sine tempore = ohne Zeit), beginnt die Veranstaltung zum jeweils genannten Termin (häufig bei Klausuren oder Prüfungen).
Allgemeine Zulassungsbeschränkung
Bei Studiengängen, die mehr Bewerber als Plätze haben, findet ein Auswahlverfahren statt. Die Art ist abhängig vom jeweiligen Studiengang.
Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband
Die meisten Hochschulen bieten ihren Studis und Mitarbeitern an, unter einer Vielzahl von Sportmöglichkeiten zu wählen. Der Dachverband dieser Sportabteilungen ist der adh.
www.adh.de
www.adh.de
Allgemeiner Studierendenausschuss/AStA
Der AStA ist die studierende Selbstverwaltung der Unis. Er vertritt die Studenten gegenüber den Hochschulen und anderen Gesellschaften. Der AStA berät die Studierenden auch in Belangen wie dem BAföG-Geld, der Wohnungssuche und ähnlichem. Dafür wird jedes Semester ein Beitrag erhoben, der Semesterbeitrag. Die Vertreter werden jedes Jahr vom Studierendenparlament gewählt. Wer interessiert ist, sich hochschulpolitisch zu engagieren, dem werden beim AStA eine Menge Möglichkeiten geboten.
AStA der FU
AStA der TU
ReferentInnenrat der HU
AStA der FU
AStA der TU
ReferentInnenrat der HU
Alma mater
Älterer Begriff für Universität. Die Übersetzung aus dem Lateinischen bedeutet „nahrungsspendende Mutter“. Heute so nicht mehr anzuwenden.
Alter
Während der Uni-Zeit lernt man, ob nun für den angestrebten Abschluss oder fürs Leben. Damit nicht frühzeitig graue Haare wachsen, hier ein paar wichtige Altersgrenzen:
21. Lebensjahr: Bis zu diesem Zeitpunkt gilt die Null-Promille-Grenze im Straßenverkehr, in manchen Fällen allerdings auch darüber hinaus.
23.Lebensjahr: Verschiedene Fristen, wenn man die deutsche Staatsbürgerschaft erlangen will.
25.Lebensjahr: Die Familienversicherung bei den gesetzlichen Krankenkassen läuft aus. Ebenso das Kindergeld für den Jahrgang 1983 oder älter.
30.Lebensjahr: BAföG-Fördergrenze für elternabhängiges BAföG: Gemeint ist die Altersgrenze, bis zu der man sich für eine neue Ausbildung fördern lassen kann. Außerdem besteht beim ersten Studium bis zu diesem Alter die Versicherungspflicht bzw. die studentische Krankenversicherungspflicht. Master-Studiengängen wird BAföG bis zum 35. Lebensjahr gewährt.
Artikel von sozialticker.com zur Null-Promille-Grenze
Seite des BAföG-Amtes zur Kindergeldregelung
Übersicht der Einbürgerungsfristen für junge Menschen von einbuergerung.de
Alumni
Bezeichnung für ehemalige Studenten einer Hochschule. Mittlerweile bemühen sich die Universitäten sehr stark um ihre Alumni, ähnlich wie etwa in den USA, um einerseits Spenden zu erhalten und andererseits ihren Studenten Kontakte zu vermitteln.
Webseite des Verbands der Alumni-Vereinigungen
Webseite des Verbands der Alumni-Vereinigungen
Arbeitskreis zur Arbeit der Sozialen Einrichtungen für Studierende
Der Arbeitskreis zur Arbeit der Sozialen Einrichtungen für Studierende (AKSES) versucht vor allem, in den studentischen Gremien Einfluß auf die sozialen Belange der Studierenden zu nehmen.
Arbeitszeugnis
Wichtig nach jedem Praktikum oder größerem Job. Genau durchlesen und gegebenfalls andere fragen, wie sie das Zeugnis finden. Da dem Praktikanten oder Arbeitnehmer aus dem Zeugnis kein Nachteil für die Zukunft entstehen darf, kann man Einspruch bei beleidigenden oder herabsetzenden Wertungen erheben. Andererseits hat sich dadurch ein Code entwickelt, in dem ein „sehr zufrieden“ das untere Ende der Bewertungsskala bildet. Je nach Branche wird unterschiedlich stark auf die entsprechenden Ausdrücke geachtet. Personalbüros, die manchmal eine Flut von Bewerbungen zu bearbeiten haben, entscheiden daher eher aufgrund eines Zeugnistextes als das kleine mittelständische Unternehmen, bei dem man die Bewerbung persönlich vorbeibringt. Manchmal kann es jedoch auch passieren, dass der Aussteller noch wenig Erfahrung hat. Trotz guten Willens kann dann das Zeugnis unter Umständen professionellen Ansprüchen nicht genügen. In diesem Fall sollte man nicht scheu sein, um eine Korrektur zu bitten. Manchmal gibt es auch die Möglichkeit, das Zeugnis vorzuformulieren.
Zeugnisberatung des Berufszentrums NRW
Liste der Formulierungen und ihre Bedeutungen der Uni München (PDF)
Zeugnisberatung des Berufszentrums NRW
Liste der Formulierungen und ihre Bedeutungen der Uni München (PDF)
AssistentIn
Der oder die AssistentIn befindet sich im akademischen Mittelbau und leistet als Assistent oder Doktorand die meiste Arbeit im Lehrbetrieb.
Association des Etats Generaux des Etudi
Die AEGEE ist eine der größten interdisziplinären Studentenvereinigungen in Europa. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, Studenten unterschiedlicher Länder und Couleur zusammenzubringen, um so den europäischen Gedanken zu fördern. Die AEGEE beweist, dass dies nicht dröge sein muss: Sommeruniversitäten und Projekte richten sich nicht nur an eingefleischt politisch Interessierte, sondern es gilt vor allem, zusammenzukommen. Thematisch stehen vor allem Probleme der Studenten in den jeweiligen Ländern im Vordergrund.
Hompage der AEGEE
Audimax
Eigentlich: Auditorium Maximum. Größter Hörsaal einer Hochschule.
Aufbaustudium
Nach dem Studium ist vor dem Studium: wer immer noch nicht genug hat, kann sich für einen Aufbaustudiengang bewerben. Mit dem Bologna-Prozess könnte auch der Master-Studiengang als Aufbau des Bachelors gesehen werden. Auch Diplomanden und Magister haben übrigens die Möglichkeit, einen Master draufzusetzen.
Ausländische Studenten und BAföG
Wenn ein Elternteil oder der Ehepartner deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, ist ein BAföG-Antrag in jedem Fall möglich, egal welche Staatsangehörigkeit man selbst hat.
BAföG-Seite
BAföG-Rechner
BAföG-Seite
BAföG-Rechner
Auslands-BAföG
Wer in Deutschland einen Anspruch auf BAföG hat, wird bei entsprechenden Voraussetzungen (Fremdsprache) auch im Ausland gefördert: außerhalb der EU ein Jahr lang und innerhalb bis zum Ausbildungsende. Die Förderbeträge liegen, jedenfalls bei Auslandsaufenthalten außerhalb der EU, aufgrund weiterer Zuschläge regelmäßig höher als im Inland, sodass auch diejenigen einen Antrag stellen sollten, die im Inland kein BAföG bekommen, weil ihre Eltern zu viel verdienen. Auslandssemester (bis zu einem Jahr) bleiben bei der Förderungshöchstdauer im Rahmen der Inlandsausbildung in der Regel unberücksichtigt, werden also zusätzlich gefördert.
Offizielle Seite für das Auslands-BAföG
Offizielle Seite für das Auslands-BAföG
Auslandsstudium
Wer plant, ist König, zumindest was das Auslandstudium anbetrifft. Anderthalb Jahre Vorlauf sind keine Seltenheit. Meistens sind Sprachkenntnisse erforderlich, der Deutsche Akademische Auslandsdienst (DAAD) nimmt bei der Beratung eine Schlüsselposition ein. Nach der ersten Sondierung sollte man schauen, ob es Austauschvereinbarungen zwischen der eigenen Uni und dem angestrebten Ziel gibt. Der Aufwand kann sich in diesem Fall nicht unerheblich verringern, die Abwicklung erfolgt meist über das Auslandsamt der Hochschule.
Seite des DAAD
Seite des DAAD
Auslandszuschlag
Studierende mit BAföG-Förderung im Ausland erhalten neben dem üblichen Betrag zusätzliche Mittel gemäß der etwas kryptisch anmutenden AuslandszuschlagVO. Danach werden beispielsweise die entsprechenden Studiengebühren, Versicherungen oder Reisekosten getragen.
BAföG-Seite
BAföG-Seite
Auswahlverfahren
Bei Studienfächern für die es eine Allgemeine Zulassungsbeschränkung gibt, muss man sich entweder bundesweit zentral bei der Stiftung für Hochschulzulassung (ehemals der ZVS) oder den entsprechenden Hochschulen bewerben. Die Stiftung betreibt das Bewerbungsportal hochschulstart.de, in dem man Informationen und Unterstützung bei der Bewerbung erhält. Die Studiengänge Medizin, Pharmazie, Tiermedizin (nur zu Wintersemester) und Zahnmedizin werden zentral vergeben. Weiterhin können einzelne Hochschulen die Stiftung beauftragen, das Zulassungsverfahren für bestimmte Studiengänge durchzuführen.
Es können neben der Berücksichtigung der Noten und der Wartezeit auch Aufnahmetests oder Auswahlgespräche eingesetzt werden. Inzwischen dürfen die Hochschulen in einigen Bundesländern einen Teil der Studierenden selbst auswählen, auch hierzu werden oft Tests eingesetzt. Auch bei der Vergabe über die Stiftung können die Hochschulen nun selbst die Auswahl mit steuern. Eignungsprüfungen werden darüber hinaus an allen Musik– und Kunsthochschulen eingesetzt.
Bachelor-Abschluss
Das angelsächsische Modell des Bachelors ist mittlerweile auch in Deutschland etabliert. Seit 2010 sind alle Diplom– und Magisterstudiengänge durch Bachelor– und Master-Abschlüsse ersetzt worden (nach dem Bologna-Prozess). Die Grundidee war, vereinfacht gesagt, eine Splittung der alten Studiengänge in berufs (Bachelor)- und hochschulqualifiziernde (Master) Abschlüsse, die aufeinander aufbauen (erst der Bachelor– und dann der Master-Abschluss). Der Idee nach soll der Bachelor den Studenten einen schnellen Start ins Berufsleben ermöglichen, indem die universitäre Forschung ausgeblendet wird.
Bachlor of Arts
Der Bachelor-Abschluss für geistes– und sozialwissenschaftliche Studiengänge.
Bafög
Bafög/ Bundesausbildungsförderungsgesetz: Staatliche, finanzielle Förderung für Studierende, Auszubildende und SchülerInnen. Die Einführung vom Bafög erfolgte in den 70er Jahren, um auch Menschen aus finanziell schwächeren Schichten den Hochschulzugang zu ermöglichen. Zeitweise erhielten bis zu 40% eines Jahrgangs Bafög. Die heutige Bafög-Förderungsquote beläuft sich auf etwa 10 Prozent der Studenten.
Bafög-Antrag-Auswahl des BMBF
Seite des Bafög-Amtes zur Kindergeldregelung
BAföG-Antrag
Der BAföG-Antrag ist für die BAföG-Förderung notwendig. Er ist beim jeweiligen BAföG-Amt zu stellen. Ob ihr berechtigt seid, erfahrt ihr im Voraus durch einen der vielen BAföG-Rechner. Wer Förderung erhält, muss zum einen jedes Jahr einen neuen Antrag stellen. Außerdem sind ab dem zweiten bzw. vierten Semester Studienleistungsnachweise erforderlich.
BAföG-Höchstsatz
Der BAföG-Höchstsatz für bedürftige Studenten liegt seit Oktober 2010 bei 670 €, wenn man nicht bei den Eltern wohnt, andernfalls bei 495 €.
Erhalten kann man den Höchstsatz nur dann, wennman selbst beitragspflichtig kranken– und pflegeversichert ist. Auch dürfen die Eltern nicht zu viel verdienen. Den Höchstsatz bekommen nur wenige. Der Förderungsdurchschnitt liegt bei 370 Euro.
Praktische Antrag-Auswahl des BMBF per Multiple Choice
BAföG-Hotline
Das BMBF bietet zusammen mit dem Studentenwerk eine kostenlose Hotline für alle Fragen rund ums BAföG an: (0 800) 2 23 63 41 oder (0 800) BAFOEG1.
BAföG-Seite
BAföG-Seite
BDSU
Ein Verband studentischer Initiativen, die beratend für Unternehmen tätig sind. Rund 28 Vereinigungen mit 2300 Studenten sind Mitglied.
BDSU-Seite
BDSU-Seite
Begrüßungsgeld
Wer den Hauptwohnsitz nach Berlin verlegt, erhält 100 EURO.
Der Antrag zum Herunterladen.
Berufsakademie
Die Berufsakademie (BA) bietet Ausbildungsgänge an, die eine Mischung aus Lehre und Studium darstellen. Sie ist das Zwitterwesen unter den Hochschulformen, ihr Abschluss soll mit einem Fachhochschulstudium gleichwertig sein. Der Student ist in einem Betrieb angestellt, das Studium erfolgt in abwechselnden Blöcken berufsbegleitend. Es gibt ein Gehalt, welches in der Regel höher als bei einer vergleichbaren Lehre ist. Bis zum Abschluss vergehen normalerweise drei Jahre, in denen man — häufig stark verschult — einen Bachelor (BA) erwirbt. Gleichzeitig ist die Praxisnähe durch die Anstellung im entsprechenden Betrieb sehr hoch. Absolventen einer Berufsakademie haben relativ gute Berufsaussichten, eine Übernahme im Ausbildungsbetrieb ist durchaus möglich. Theoretiker und Uni-Karrieristen sollten sich jedoch vor einer BA-Ausbildung unbedingt informieren, ob und wo ihr Bachelor (BA) für einen Master-Studiengang anerkannt wird, was die meisten Unis ablehnen.
Bibliothek
In Berlin gibt es zahlreiche Bibliotheken. Neben den Universitätsbibliotheken und den Präsenzbibliothek der Institute gibt es noch zahlreiche Stadtteilbibliotheken (zusammengefasst im VÖBB). Die meisten Bibliotheken Berlins und Brandenburgs sind darüber hinaus im KOBV verzeichnet.
www.voebb.de
www.kobv.de
www.voebb.de
www.kobv.de
BildungsinländerIn
AusländerInnen und Staatenlose, die in Deutschland eine Hochschulzugangsberechtigung erworben haben, werden als BildungsinländerInnen bezeichnet. Sie sind bei der Zulassung zum Studium deutschen BewerberInnen gleichgestellt.
Bildungskredit
Seit dem 01.04.2001 gibt es neben dem BAföG die Möglichkeit, in einer fortgeschrittenen Ausbildungsphase einen zinsgünstigen Kredit vom BMBF in Anspruch zu nehmen. Es können bis zu 7.200 EURO bewilligt werden. Der Kreditantrag muss an das Bundesverwaltungsamt gerichtet werden.
Bundesverwaltungsamt
BMBF
Bundesverwaltungsamt
BMBF
Blockveranstaltung (Blockseminar)
Ein Blockseminar wird gebündelt statt wöchentlich verteilt abgehalten. Meistens gibt es gegen Ende des Semesters mehrere Termine, an denen das Seminar den ganzen Tag stattfindet.
BMBF
Das BMBF ist das für viele universitäre Belange zuständige Ministerium. Darüber hinaus vergibt es Mittel für zahlreiche Stipendien. Die Bewerbung erfolgt meist nicht direkt, sondern über Stiftungen. Das BAföG und seine Umsetzung sind ebenfalls wichtige Schwerpunkte des BMBF. Auf der Webseite kann man sich über verschiedene Forschungsprojekte informieren.
Seite des BMBF
Seite des BMBF
Bologna-Prozess
Ende der neunziger Jahre wurde von 29 verschiedenen europäischen Ländern eine (unverbindliche) Erklärung unterzeichnet, welche die Vergleichbarkeit der europäischen Studienabschlüsse zum Ziel hat. Wichtiger Kernpunkt ist die Aufteilung in Bachelor– und Master-Abschlüsse. Die einzelnen Studienleistungen werden durch das European Credit Transfer System (ECTS) nach Leistungspunkten bewertet. Allgemein soll die Mobilität und die europäische Dimension des Studiums gefördert werden. In Deutschland wurde im Zuge der Reform allerdings auch Kritik laut. Besonders stark wurde die mögliche Verflachung und Einseitigkeit der Studiengänge diskutiert.
Bonding
1988 gründeten ein paar Aachener Studenten der Natur– und Ingenieurwissenschaften die bonding-studenteninitiative e.V., um sich und anderen Studierenden Einblicke in das spätere Berufsleben zu geben. Deswegen luden sie Firmen ein, sich auf einer uni-internen Messe zu präsentieren. Nach und nach entwickelte sich aus der Idee eine Hochschulinitiative mit Gruppen an elf Hochschulen in ganz Deutschland und ca. 150 Mitgliedern. Zum Beispiel finden bonding-Veranstaltungen an der TU-Berlin statt. Mittlerweile finden sich dort teils sehr renommierte Unternehmen wie EADS oder AUDI ein.
Seite von bonding
Seite von bonding
Bundesausbildungsförderungsgesetz
siehe BAföG
Bundesverband Deutscher Studentischer Unternehmen
Ein Verband studentischer Initiativen, die beratend für Unternehmen tätig sind. Rund 28 Vereinigungen mit 2300 Studenten sind Mitglied.
BDSU-Seite
BDSU-Seite
Campus
Nennt man den Bereich, in dem die Lehrveranstaltungen der Hochschulen stattfinden. An vielen Unis, wie der FU und der HU, verteilen sich die Gebäude jedoch auf diverse Stadtteile. Daher gibt es eher viele Campus.
Career Center
Informiert und berät zu Praktika und Berufseinstieg im In– und Ausland, Bewerbungsstrategien, Berufsfeldern und zu studienbezogenen und beruflichen Perspektiven und Stipendien.
Club Mate
Neuster Stylo-Ersatzkaffee der meisten Studenten. Hat die Bionade als Uni-Getränk schlechthin abgelöst.
Computer
Unverzichtbares Werkzeug zum Schreiben von Hausarbeiten, Recherchieren im Internet oder dem OPAC. Stehen in Hochschulen zur freien Nutzung bereit (PC-Pools). Praktisch, wenn man nicht den Laptop mitnehmen will oder schnell was im Internet suchen möchte. Dauerbelegt von Studenten, die hier ganze Abschlussarbeiten verfassen und sich häuslich eingerichtet haben.
Copy-Shop
Das Mekka für druckerlose Studenten. Vor allem in der Abgabezeit für Haus– und Abschlussarbeiten maßlos überfüllt. Ein Vergleich lohnt sich: Nicht alle Preise sind einheitlich.
Cum Tempore/C.T.
Keine Panik: Zwischen den Veranstaltungen bleibt durchaus Zeit zum Durchatmen. Dafür gibt es das akademische Viertel: es bezeichnet die Viertelstunde, um die die Lehrveranstaltungen später beginnen und früher enden (cum tempore = mit Zeit), relativ zur angegebenen Stunde. Doch Vorsicht: findet sich hinter der Uhrzeit ein unheiliges „s.t.“ (sine tempore = ohne Zeit), beginnt die Veranstaltung zum jeweils genannten Termin (häufig bei Klausuren oder Prüfungen).
DAAD
Der Deutsche Akademische Auslandsdienst ist die zentrale Anlaufstelle für alle, die einen Auslandsaufenthalt anstreben. Der DAAD, dessen fremd klingende Abkürzung schon ein bisschen Fernweh erahnen lässt, versucht unter dem Motto „Wandel durch Austausch", möglichst viele in– und ausländische Studenten zu beraten. Dafür bietet er auch eine recht gut strukturierte Seite im Netz. Trotzdem: die Fülle an verfügbaren Informationen über Praktika und Studienaufenthalten ist immens, daher sollte man schon ein wenig wissen, was oder wohin man will. Vorteil für ausländische Studenten: die Seite ist trilingual(deutsch, englisch, spanisch).
Deutschlandseite des DAAD
Deutschlandseite des DAAD
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Die DFG ist eine Organisation zur Verteilung von Geldern des Bundes an die konkurrierenden Forschungseinrichtungen. Dazu werden an die DFG Anträge gestellt, welche durch Gutachter bewertet werden.
www.dfg.de
www.dfg.de
Deutscher Hochschulverband
Berufsvertretung der Universitätsdozenten in Deutschland.
DHV
DHV
Doof
Wenn man die Semestergebühren noch nicht bezahlt hat und dadurch eine erhöhte Nachzahlung leisten muss.
Dozent
Lehrkraft, die eine Vorlesung hält oder ein Seminar betreut; Ansprechpartner für Hausarbeiten. Kann im Netz bewertet werden.
E-Learning
Sammelbegriff für alle Angebote, die das Studieren elektronisch unterstützen, zumeist werden das Internet und der Computer benötigt (z.B. Agnes, Blackboard, moodle).
Einsatz zeigen
Wenn die neuen Kurse langsam beginnen und die Herbstmüdigkeit einsetzt, besser frühzeitig mit Referaten und Hausarbeitsvorbereitungen beginnen, sonst kommt der Winter und die Trägheit setzt ein.
Elite-Uni
Einige Unis erhalten in bestimmten Fachbereichen die Auszeichnung für überdurchschnittlich gute Universitäten und schmücken sich mit dem Titel „Elite-Universität“. Leider erstreckt sich die Bewertung nur auf einige Fakultäten, andere leiden weiterhin unter Personalmangel und überfüllten Seminaren.
ERASMUS/European Action Scheme for the Mobility
ERASMUS ist ein Programm der Europäischen Union (EU) zur Förderung des studentischen Auslandsaufenthalts. 2006 ist die jetzige Generation der EU-Bildungsprogramme SOKRATES und LEONARDO zu Ende gegangen. Die nächste Phase dieser Programme läuft seit 2007 bis 2013. Dabei werden die aktuellen Programme unter dem neuen Bildungsdachprogramm „Lebenslanges Lernen (LLP)“ zusammengefasst (Comenius (Schulbildung), ERASMUS (Hochschulbildung), LEONARDO (Berufsbildung) und GRUNDTVIG (Erwachsenenbildung). Auslandsaufenthalte können im Rahmen der Abkommen mit der jeweiligen Hochschule organisiert werden. Weniger streng sieht es beim Studienfach aus: Man kann sich unter bestimmten Umständen für Erasmus-Stellen anderer Fächer bewerben. Manchmal hat man dort bessere Chancen, weil die Plätze nur teilweise oder gar nicht besetzt werden. Informationen gibt es beim DAAD und bei den Akademischen Auslandsämtern der jeweiligen Hochschule.
EU-Seite über das LLP-Programm
DAAD
EU-Seite über das LLP-Programm
DAAD
Fachbibliothek
Alle großen Universitäten haben eine Zentralbibliothek. Darüber hinaus gibt es jedoch häufig Fachbibliotheken, die den einzelnen Instituten zugeordnet sind. Die Auswahl der Medien ist dementsprechend auf die jeweiligen Fächer begrenzt. Häufig haben Fachbibliotheken einen Präsenzbestand, daher können die Bücher entweder gar nicht oder nur über das Wochenende ausgeliehen werden.
Fachhochschule
Die Fachhochschulen bieten meist ein verschultes aber auch praxisnahes Studium, vor allem der verpflichtenden Praxissemester wegen. Zum Studium zugelassen werden können auch Abiturienten mit Fachhochschulreife.
Verzeichnis aller deutschen Fachhochschulen mit Fächersuche
Verzeichnis aller deutschen Fachhochschulen mit Fächersuche
Fachsemester
Im Unterschied zu den Hochschulsemestern (der Zeit von Beginn des Studiums bis zur Exmatrikulation) können Fachsemester beispielsweise durch Praktika etc. unterbrochen sein. In der Regel wird dann ein Urlaubsemester beantragt. Fachsemester sind vor allem für die Familienversicherung und das Kindergeld von Bedeutung.
Fachwechsel
Wer nach kurzer Zeit im Studium feststellt, die falsche Fachrichtung gewählt zu haben, sollte sich schleunigst über seinen eigentlichen Studienwunsch klarwerden und in der Uni nach einem möglichen Fachwechsel nachfragen. Im Allgemeinen ist ein Fachwechsel bis zu Beginn des 3. Semesters möglich.
Fakultät
Universitäten sind in Fakultäten unterteilt. Manchmal entsprechen diese auch dem Fachbereich. Sie verwalten beispielsweise die Bundesmittel, und zwar unabhängig vom Rest der Universität.
Fakultativ
Nicht bindend, verpflichtend. Bei Fakultativen Veranstaltungen hat man demnach die Wahl, im Gegensatz zu obligatorischen und feststehenden Seminaren oder Vorlesungen.
Familienversicherung
Kostenlos familienversichert ist, wer über die Gesetzliche Krankenkasse eines Elternteils mitversichert ist (nicht zu verwechseln mit der staatlichen Beihilfe bei privat versicherten Beamten). Bei der Immatrikulation muss man der Uni gegenüber die Familienversicherung nachweisen. Einen entsprechenden Beleg stellt jede Kasse aus. Oft muss man gegenüber der Krankenkasse den Nachweis erbringen, dass man studiert (durch die Immatrikulationsbescheinigung). Die Familienversicherung besteht allerdings nur, solange man nicht mehr als 350 Euro (bei geringfügiger Beschäftigung 400 Euro) pro Monat verdient. Steigen die Einnahmen, muss man sich zum Studententarif selbst versichern. Familienversichert bleibt man im Regelfall bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres. Der Anspruch verlängert sich für die Dauer der sozial abgeleisteten Zeiten wie Zivildienst, dem Freiwilligen Ökologischen Jahr oder ähnlichem.
Glossar vom Bundesministerium für Gesundheit
Glossar vom Bundesministerium für Gesundheit
Fernleihe
Möglichkeit, Medien aus Bibliotheken in anderen Teilen Deutschlands zu entleihen. Die Fernleihe ist meistens kostenpflichtig.
Übersicht der Bibliotheken Berlin-Brandenburgs mit Online-Fernleihe
Übersicht der Bibliotheken Berlin-Brandenburgs mit Online-Fernleihe
Frei nehmen
Mal ausschlafen und nicht früh morgens schlaftrunken zur Vorlesung taumeln. Machen andere auch. Garantiert.
Freitagmorgen
Pläne für das Wochenende machen und in der Uni mit Freunden besprechen.
Freunde gewinnen
Die neuen Kommilitonen bleiben wahrscheinlich die nächsten Jahre in deinem näheren Umkreis. Da lohnt sich ein genauer Blick. Gemeinsam hat man mehr Spaß an der Uni.
Gasthörer
Man muss nicht eingeschrieben sein, um an den Universitätsveranstaltungen teilzunehmen. Einen Gasthörerstatus berechtigt einen gegen einen kleinen Obolus zur Teilnahme an einer Auswahl von Veranstaltungen. Oft gibt es jedoch sowieso keine Kontrolle der Seminare und Vorlesungen, man kann sich also auch einfach so dazusetzen.
Gebühren
Derzeit gibt es keine Studiengebühren in Berlin, dafür aber Semestergebühren: Diese enthalten einen Sozialbeitrag für das Studentenwerk, eine Rückmeldegebühr, einen Beitrag für die Studierendenschaft, das Semesterticket sowie bei Verzug eine Mahngebühr.
Gesetzliche Krankenversicherung
Zum Beitritt zur Gesetzlichen Krankenversicherung ist man unter bestimmten Voraussetzungen verpflichtet. Aufgrund der studentischen Versicherungspflicht in Deutschland muss man sich zu Beginn des Studiums bei einer gesetzlichen oder einer privaten Krankenversicherung anmelden. Ist man über die Eltern familienversichert, muss man in der Regel bis zum 25. Lebensjahr keine Beiträge leisten, sofern man weniger als einen bestimmten Satz monatlich verdient. Danach wird ein einheitlicher, meist günstiger Studententarif fällig. Während des Studiums von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung zu wechseln und umgekehrt, ist fast unmöglich. Daher kann die Wahl von erheblicher Bedeutung sein, wenn das Studium beispielsweise länger dauert. Historisch gesehen ist es der älteste Teil der Sozialversicherung in Deutschland. Durch die historische Entwicklung haben sich verschiedene Versicherungen mit übergreifenden Dachverbänden gebildet. Während früher die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Kasse über den Beruf festgelegt wurde, spielt dieser Aspekt heute nur noch selten eine Rolle. Daher hat man die Wahl und kann sich zumeist bei verschiedenen Kassen versichern.
Verband der gesetzlichen Krankenkassen
Verband der gesetzlichen Krankenkassen
GEZ-Befreiung
Wer ein Rundfunkgerät besitzt, muss Rundfunkgebühren zahlen. Das können Radio oder Fernseher, seit dem 1.1.2007 aber auch jedes internetfähige Gerät wie Computer oder UMTS-fähige Handys sein. Die Gebühren belaufen sich für ein Radio und/oder ein internetfähiges Gerät auf 5,52 € im Monat, und zwar egal, wieviele Geräte vorhanden sind. Für einen Fernseher (+Radio) sind 17,03 € monatlich fällig. Man hat die Möglichkeit, sich unter bestimmten Voraussetzungen von der Gebühr befreien zu lassen.
Seite der GEZ mit Befreiungsantrag
Seite der GEZ mit Befreiungsantrag
Handout
Papier, das an die Zuhörer eines Referats verteilt wird; enthält (nur!) die These, wesentliche Stichpunkte (z. B. Gliederung, Zitate) und Literaturhinweise.
Hauptwohnsitz
Jeder Mensch in Deutschland muss sich für seinen neuen Wohnort bei den Meldeämtern anmelden. Eine Überprüfung erfolgt nicht direkt, kann aber über andere Ämter stattfinden. Bei Versäumnis werden teilweise hohe Strafen fällig. Wer mehrere Wohnsitze hat, muss seinen Erst– bzw. Hauptwohnsitz angeben. Ist dieser beispielsweise nicht Berlin, wird eine Zweitwohnsitzsteuer fällig. Andererseits können durch die Hauptwohnsitzummeldung auch Kosten (KFZ-Versicherung) entstehen, sodass dieser Schritt genau abgewogen sein muss. (siehe Zweitwohnsitz)
Hausarbeit
Wissenschaftliche, schriftliche Arbeit im Umfang von etwa acht bis 30 Seiten; oft im Zusammenhang mit einem Referat; nötig für Leistungsnachweise. Gern verschiebt man Hausarbeiten in die Semesterferien, frühzeitig anzufangen lohnt sich dennoch, denn Literatur anlesen kann man sich bereits während des Semesters.
Herbstputz
Draußen wird es kalt und ungemütlich — da bleibt man lieber drinnen. Damit es dort gemütlich bleibt, könnten WG und Wohnung gelegentlich eine Generalreinigung vertragen. Dann klappt es auch mit den Mitbewohnern.
Hilfswissenschaftler
Die HiWis sind studentische Mitarbeiter der Hochschulen und das kleinste Rädchen im Lehrbetrieb. Auf den Job-Seiten der Universitäten gibt es zahlreiche Angebote, nicht nur für den eigenen Fachbereich.
Hochschularten
Neben den Universitäten und Fachhochschulen gibt es noch eine Vielzahl anderer privater wie öffentlicher Hochschultypen, beispielsweise die Berufsakademien oder Kunsthochschulen.
Hochschulsemester
Im Gegensatz zu den Fachsemestern zählen die Hochschulsemester fortlaufend das gesamte Studium von der Immatrikulation (Einschreibung) bis zur Exmatrikulation.
Hochschulsport
Die meisten Hochschulen bieten ihren Studis und Mitarbeitern an, unter einer Vielzahl von Sportmöglichkeiten zu wählen. Der Dachverband dieser Sportabteilungen ist der adh.
Seite des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbands
Seite des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbands
Immatrikulation
Einschreibung für ein bestimmtes Fach an einer Hochschule. Bei der Immatrikulation muss ein gültiger Krankenversicherungsnachweis erbracht werden, da die studentische Versicherungspflicht gilt.
Immatrikulationsbüro
Das Immatrikulationsbüro ist für alle Arten der Erstzulassung und für die Rückmeldung zuständig.
International Association for the Exchange/IAESTE
IAESTE ist die weltweit größte Praktikanten-Austauschorganisation für Studierende der Natur– und Ingenieurwissenschaften, Land– und Forstwirtschaft. Sie vermittelt Auslandspraktika. Das deutsche Nationalkomitee von IAESTE wird durch den DAAD repräsentiert.
IAESTE
Internationaler Studierendenausweis (ISIC)
Wer auf Reisen ist, kann mit ihm seinen Studentenstatus nachweisen und entsprechende Vergünstigungen erhalten. Der normale Ausweis wird im Ausland in der Regel nicht anerkannt, wobei das immer auch von der Kulanz der jeweiligen Person abhängig ist. Gültig meist ein Jahr, verkauft wird er bei den ASTAs.
ISIC
ISIC
Internet
Unermesslicher Datenspeicher mit Antworten auf fast alle Fragen. Kann die Recherche in Büchern aber nicht ersetzen. Wer Inhalte aus dem Internet übernimmt, sollte daran denken, dass auch Dozenten Google benutzen können! Deswegen lieber sauber Zitieren!
Janz weit draußen
Wohnen innerhalb des Berliner Rings kann teuer werden. Die Mietpreise werden billiger, je weiter man raus fährt. Doch im Winter sind die stundenlangen Wege zur Uni mühsam. Alternative: Eine WG.
Kinderbetreuung
An vielen Unis ist eine gute Kinderbetreuung mit eigenem Kindergarten möglich. Genauere Informationen bietet das Studentenwerk.
Kindergeld
Kindergeld wird grundsätzlich jedem Auszubildenden gewährt. Durch neuere Regelungen wurde das Höchstalter auf 25 Jahre herabgesetzt (ab Jahrgang 1983), Zivil– oder Wehrdienst oder FÖJ bzw. FSJ sind zusätzlich anrechenbar. Kindergeld wird nur gewährt, solange der Student unter einer Jahreseinkommensgrenze von 8.004 € (bis 2009 7.680 €) bleibt. BAföG zählt mit dem Zuschussanteil als Einkommen. Die Höhe des Kindergelds beträgt 184€ je Kind (bei erstem und zweitem Kind).
Informationen zu Kindergeld für Studenten.
Kooperativer Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg/KOBV
Großes Online-Portal zur Mediensuche in Berliner und Brandenburger Bibliotheken mit Möglichkeiten zur Fernleihe und Online-Suche. Verzeichnet sind neben den öffentlichen Bibliotheken auch die Universitätsbibliotheken und weitere Einrichtungen. Es ist möglich, per Checkbox einzelne Einrichtungen von der Suche ausschließen, um die Suche einzugrenzen.
KOBV
KOBV
Krankenversicherung
Jeder Bürger muss entweder privat oder gesetzlich krankenversichert sein. Seine Entscheidung für eine Kasse sollte man möglichst gut überdenken und –soweit es geht — vorausplanen. Eine unabhängige Beratung ist ebenfalls sehr wichtig.
Landesprüfungsamt
Ist beim Studium der Medizin, Rechtswissenschaften, Theologie und auf Lehramt für die Prüfungszulassung zuständig.
Seite des Landesprüfungsamtes Berlin
Latinum
Nachweis über Lateinkenntnisse, für manche geisteswissenschaftlichen Fächer Pflichtvoraussetzung. Kann in der Schule, aber auch an der Hochschule erworben werden. Oft werden jedoch auch weniger Kenntnisse verlangt und in einer uni-internen Klausur abgefragt. Latinum-Besitzer müssen diese in der Regel nicht mitschreiben.
Lebensstil
Ändert sich gehörig nach Beginn des Studiums. Neue Möglichkeiten und Aufgaben erfordern auch einen neuen Tagesablauf.
Literatur
Gibt es zu Genüge in den Bibliotheken.
Losverfahren
Tritt sehr selten ein, wenn sich mehr Leute für einen Studiengang einschreiben, als es Plätze gibt.
Master of Arts
Master-Abschluss in den Geisteswissenschaften.
Master of Science
Master-Abschluss in den naturwissenschaftlichen Fächern.
Matrikelnummer
Jeder Student erhält bei der Immatrikulation eine Nummer, die er in der Regel sein Studium lang behält. Über die Nummer werden häufig Klausurergebnisse anonym veröffentlicht.
Meldepflicht
Jeder Mensch in Deutschland muss sich für seinen neuen Wohnort bei den Meldeämtern anmelden. Eine Überprüfung erfolgt nicht direkt, kann aber über andere Ämter stattfinden. Bei Versäumnis werden teilweise hohe Strafen fällig. Wer mehrere Wohnsitze hat, muss seinen Erst– bzw. Hauptwohnsitz angeben. Ist dieser beispielsweise nicht Berlin, wird eine Zweitwohnsitzsteuer fällig. Andererseits können durch die Hauptwohnsitzummeldung auch Kosten (KFZ-Versicherung) entstehen, so dass dieser Schritt genau abgewogen sein muss.
Mensa
Four-Seasons der Studenten. Pausentreffpunkt zur Mittagszeit.
Mitfahrzentrale
Eine günstige Alternative zum Reisen per Bahn ist die Mitfahrzentrale (wobei es auch die Möglichkeit zum Mitbahnen, also zum Mitfahren per Bahn gibt). Die Anbieter sind zahlreich, das Prozedere immer gleich: die Fahrer stellen ihre Ziele und Abfahrtszeiten ins Netz, Interessierte können sich melden und fahren gegen einen Obolus die gesamte Strecke oder einen Teil mit. Die Treffpunkte werden meist von den Fahrern festgelegt und können auch außerhalb liegen. Außerdem gibt es oft die Möglichkeit, sein eigenes Gesuch ins Internet zu stellen.
Mitfahrzentrale.de
Mitfahrgelegenheit.de
Mitfahrzentrale.de
Mitfahrgelegenheit.de
Nachrückverfahren
Nehmen manche Bewerber einen Studienplatz nicht wahr, rücken diejenigen nach, welche nach Noten bzw. Zeit in der Rangfolge als nächste kommen.
Nebenjob
Ermöglicht ein Leben neben dem Studium. Das Leben allein und in einer Stadt wie Berlin kann zuweilen teuer sein. Ein Nebenjob kann ein bisschen Luxus im Studentenleben ermöglichen, sollte dem Studium aber nicht in die Quere kommen.
Numerus Clausus/N.C.
Viele Studiengänge werden nach N.C. vergeben. Entscheidend ist die Abiturnote, jedoch zählen bei gleicher Note von verschiedenen Bewerbern zusätzlich die Wartesemester. Umgekehrt wird eine bestimmte Anzahl Studienplätze in erster Linie nach Wartesemestern vergeben, dort zählt in der zweiten Linie die Note.
Obligatorisch
Verpflichtend, bindend. Obligatorische Veranstaltungen sind also Pflicht, im Gegensatz zu den fakultativen, frei wählbaren Seminaren und Vorlesungen.
Praktikum
Zeitraum, in dem man in die Berufspraxis eintaucht, weil es die Studien– oder Prüfungsordnungen vorsehen oder weil der eigene Lebenslauf verschönert werden soll. Ist oft unbezahlt. Leider artete die „Generation Praktikum“ soweit aus, dass selbst hochqualifizierte Absolventen mitunter ein Praktikum nach dem anderen absolvieren. Wirtschaft und Politik halten Praktika für wichtig.
Präsenzbibliothek
Eine Präsenzbibliothek verleiht nicht oder nur in Ausnahmefällen seine Medien (daher ist der Bestand immer präsent). Mitunter gibt es auch die Regelung, dass eine Wochenendausleihe möglich ist.
Promotion
Nach dem erfolgreichen Bestehen eines Studiums kann die Promotion zum Doktor erfolgen, die die Dissertation (Doktorarbeit) enthält.
Prüfung zum Nachweis Deutscher Sprachkenntnisse/PNDS
Wer als AusländerIn in Deutschland studieren will, muss nachweisen, dass er über hinreichende Sprachkenntnisse verfügt. Der PNDS ist der bekannteste Test.
Prüfungsamt
Das Prüfungsamt ist für alle prüfungsrelevanten Angelegenheiten des Studentenalltags zuständig. Oft gibt es für die verschiedenen Fächer eigene Referate. Einen Schwerpunkt bildet die Anerkennung von Scheinen nach einem ERASMUS-Semester oder andersweitigen Aufenthalt. Auch die entsprechenden Scheine müssen vor der Zwischen– oder Endprüfung zumeist beim Prüfungsamt vorgelegt werden.
Referat
Wissenschaftlicher Vortrag von fünf bis 90 Minuten Länge; oft schließt sich eine Hausarbeit an; meist Voraussetzung für einen Leistungsnachweis.
Ringvorlesung
Besondere Art der Vorlesung, die fachübergreifend von verschiedenen Dozenten gehalten wird und sich einem Themenkomplex widmet.
Rückmeldung
Die Rückmeldung ist zu Ende jedes Semesters für das kommende fällig. Damit verbunden ist die Zahlung des Semesterbeitrags für das Studentenwerk, des ASTA-Beitrags sowie in Berlin der Semesterticketbeitrag. Es wird in der Regel rechtzeitig ein Brief mit der Erinnerung zugeschickt. Wer immatrikuliert ist, meldet sich mit der Überweisung automatisch zurück. Dann sollte nach einer gewissen Zeit ein Brief mit den Studienbescheinigungen und dem Ticket kommen. Ist das nicht der Fall, sollte man nachfragen. Die Rückmeldefristen braucht man übrigens nicht allzu ernst nehmen: Gegen eine entsprechende Mahngebühr ist die Rückmeldung meist auch noch zu einem späteren Zeitpunkt möglich. Wird diese Frist jedoch versäumt, kann es zur Exmatrikulation kommen.
S-Bahn
Für die meisten Studenten das Fortbewegungsmittel Nummer 1, vor allem im Winter, wenn das Fahrrad in den Keller gestellt wird. Achtung: In dieser Jahreszeit starten gleichzeitig alle Probleme, die die S-Bahn in sich vereint: Zugefrorene Türen, kaputte Heizungen in einzelnen Wagons, Streiks und Zugausfälle — die restlichen S-Bahnkunden sind genervt und können am Morgen zusätzlich die Laune verderben.
Semester
Akademisches Halbjahr. Das Wintersemester (WiSe) beginnt am 1.Oktober, das Sommersemester (SoSe) am 1. April; ein Semester hat zwölf bis 16 Wochen mit Lehrveranstaltungen, die übrige Zeit ist für Hausarbeiten und Praktika vorgesehen.
Semesterticket
Gibt es für eure Gebühren und bringt euch, ob Tag ob Nacht, mit der Bahn und BVG überall hin.
Semesterwochenstunden(SWS)
Die Semesterwochenstunden geben Auskunft über ein bestimmtes Pensum an Lehrveranstaltungen, das im Rahmen der Studienordnung eines Fachs erfüllt werden muss. Gerechnet wird immer pro Semester. Belegt man 2 SWS, besucht man eine einzige Veranstaltung das ganze Semester hindurch (die meisten Vorlesungen und Seminare dauern 2 Stunden abzüglich des cum tempore). Die SWS gliedern sich je nach Anforderung in die entsprechenden Veranstaltungstypen, also Seminare, Vorlesungen etc.
Sine Tempore/S.T.
Keine Panik: Zwischen den Veranstaltungen bleibt durchaus Zeit zum Durchatmen. Dafür gibt es das akademische Viertel: Es bezeichnet die Viertelstunde, um die die Lehrveranstaltungen später beginnen und früher enden (cum tempore = mit Zeit), relativ zur angegebenen Stunde. Doch Vorsicht: Findet sich hinter der Uhrzeit ein unheiliges „s.t.“ (sine tempore = ohne Zeit), beginnt die Veranstaltung zum jeweils genannten Termin (häufig bei Klausuren oder Prüfungen).
Sprachkurs
An den Berliner Unis kann man viele (kostenlose) Sprachkurse besuchen. Neben Englisch-Aufbesserungskursen, werden auch ausgefallenere Sprachen, wie Dänisch, Isländisch oder Chinesisch angeboten.
Staatliche Beihilfe
Beamte, welche sich privat versichern, bekommen vom Staat eine sogenannte staatliche Beihilfe zur Krankenversicherung. Diese beträgt meist die Hälfte des Krankenversicherungsbeitrags. Die Kinder der Beamten müssen in diesem Fall einzeln versichert werden. Sie erhalten jedoch ebenfalls eine Beihilfe. Diese reduziert den Beitrag stark. Deswegen ist sie ein bisschen vergleichbar mit der Familienversicherung der gesetzlichen Krankenkassen. Merkmal bei beiden ist die „Vererbung“ der Versicherungsleistung der Eltern auf ihre Kinder. Analog zur Familienversicherung läuft die Beihilfe zu einem bestimmten Alter aus (in der Regel nach dem 25. Lebensjahr). Damit man sich als Student immatrikulieren kann, muss man zu Beginn des Studiums nachweisen, dass man bei einer Krankenkasse versichert ist. Beamtenkinder haben nun die Wahl: Entweder unterschreiben sie eine Verzichtserklärung, versichern sich privat und erhalten Beihilfe. Oder sie versichern sich gesetzlich, in diesem Fall sind sie jedoch nicht familienversichert, müssen also von Anfang den Studententarif (Krankenkasse) bezahlen. Vorteilhaft ist das dann, wenn sie nach dem Studium bei der Gesetzlichen bleiben wollen: In diesem Fall waren sie dann bereits mehr als ein Jahr gesetzlich versichert und können es weiter bleiben. Andernfalls sind sie privat versichert und bezahlen einen Beitrag, der jedoch in der Regel höher als der vergleichbare Studententarif (Krankenkasse) ist und können erst bei einem entsprechenden Arbeitsverhältnis wieder in die gesetzliche Krankenkasse.
Staatsbibliothek zu Berlin (StaBi)
Eine der größten und ältesten Bibliotheken Deutschlands mit einem Bestand von über 10 Millionen Bänden sowie weiteren rund 12 Millionen Einheiten verschiedenster Art. Gegründet wurde sie bereits 1666. Die Bibliothek ist in Berlin auf zwei Häuser aufgeteilt, eine Abholung der Medien ist nur im Haus in der Nähe des Potsdamer Platzes (Potsdamer Straße 33) möglich. Ein besonderer Schwerpunkt liegt, historisch bedingt, auf den Geisteswissenschaften, jedoch sind auch die Naturwissenschaften zahlreich vertreten.
Online-Katalog der StaBi
Hauptseite der StaBi
Online-Katalog der StaBi
Hauptseite der StaBi
Stiftungen
Hier kann man Ausschau nach Stipendien für das Studium, die Promotion oder den Auslandsaufenthalt halten. Stiftungen können parteinahe sein, weshalb man sich die Stiftungszwecke sehr gut anschauen sollte.
Seite der Konrad-Adenauer-Stiftung
Seite der Böll-Stiftung
Seite der Friedrich-Ebert-Stiftung
Seite der Rosa-Luxemburg-Stiftung
Seite der Friedrich-Naumann-Stiftung
Seite der Hanns-Seidel-Stiftung
Seite des Cusanuswerks
Studienförderwerk Klaus Murmann
Seite der Studienstiftung des Deutschen Volkes
Hans-Böckler-Stiftung
Seite der Konrad-Adenauer-Stiftung
Seite der Böll-Stiftung
Seite der Friedrich-Ebert-Stiftung
Seite der Rosa-Luxemburg-Stiftung
Seite der Friedrich-Naumann-Stiftung
Seite der Hanns-Seidel-Stiftung
Seite des Cusanuswerks
Studienförderwerk Klaus Murmann
Seite der Studienstiftung des Deutschen Volkes
Hans-Böckler-Stiftung
Stipendium
Stipendien werden in Deutschland von mehr als 3000 Organisationen vergeben. Einer der wichtigsten Stifter ist das BMBF. Nicht bei allen Stiftungen kann man sich selbst bewerben. Nach einer Vorauswahl werden die Stipendiaten meist zu einem Gespräch eingeladen, um den Anspruch zu prüfen. Bewerben können sich Studenten und Doktoranden, manchmal auch Abiturienten.
Seite des Deutschen Stiftungsindexes mit einer Übersicht über Stiftungen in Deutschland
Seite des DAAD für Auslandstipendien
e-fellows.net Stipendien-Datenbank
Seite der Studienstiftung mit Stipendienübersicht
Studentenwerk
Das DSW ist eine Dachorganisation von mehr als 58 Studentenwerken in ganz Deutschland und vertritt Studierendeninteressen.
Seite des DSW
Seite des DSW
Studienberatung
Bietet Hilfe, Hinweise, Faltblätter und Broschüren. Die Allgemeine Studienberatung beantwortet allgemeine Fragen zum Studium. Das Studienbüro, die studentische oder Studienfachberatung sind geeignet für Fragen, die sich auf das konkrete Studium beziehen.
Studienplatzklage
Führt die normale Bewerbung für einen Studienplatz nicht zum Erfolg, hat man die Möglichkeit, sich einzuklagen. Die Argumentation lautet meist, dass die Unis mehr Kapazitäten haben, als sie Studienplätze vergeben. Es gibt Anwälte, welche sich auf derartige Klagen spezialisiert haben. Für einen Erfolg kann jedoch nicht garantiert werden, man sollte also vorsichtig sein, gerade wenn die Unis eigene Anwälte haben.
Studierendenparlament (StuPa)
Abk. StuPa; die von der Studierendenschaft gewählten Vertreter tagen regelmäßig, wählen die Mitglieder des allgemeinen Studierendenausschusses und bestimmen über die Verwendung des Etats.
Tutorium
Tutorien finden zu bestimmten Lehrveranstaltungen statt und sind entweder fakultativ oder obligatorisch. Sie werden meist von den älteren Studenten gehalten und sollen helfen, den Stoff zu vertiefen. Außerdem können sie Raum bieten, ungezwungen seine Fragen zu stellen.
Übung
Eine Übung ist eine Lehrveranstaltung, um die Anwendung theoretischen Stoffes zu üben. Oft wird am Ende eine Klausur geschrieben.
Unabhängige Patientenberatung
Die Unabhängige Patientenberatung ist eine Beratungsorganisation, welche lokal und überregional Patienten zu verschiedenen Belangen unvoreingenommen berät. Sie wird per Gesetz von den gesetzlichen Krankenkassen gefördert, steht aber auch Privatpatienten offen.
Seite der UDP
Seite der UDP
Urlaubssemester
Ein Urlaubssemester zählt zwar als Hochschulsemester, aber nicht als Fachsemester. BAföG kann in dieser Zeit nicht bezogen werden, mal abgesehen von einem Auslandsaufenthalt (Auslands-BAföG). Für ein Urlaubssemester muss man in der Regel einen Antrag beim Immatrikulationsamt einreichen, unter Vorbringung bestimmter Gründe (Krankheit, Schwangerschaft, Praktikum). Das Studium ruht also gewissermaßen. Man sollte sich jedoch zuvor erkundigen, ob die Krankenversicherung und das Kindergeld weiterhin gezahlt werden.
Versicherungspflicht, studentische
Während des gesamten Studiums gilt: Alle Studenten müssen sich gesetzlich oder privat krankenversichern, es sei denn, sie gelten als versicherungsfrei.
VÖBB/VOEBB
Der Verbund der Öffentlichen Bibliotheken Berlins besitzt einen Medienbestand von 2,7 Millionen Titeln mit insgesamt 8,3 Millionen Exemplaren verteilt auf die verschiedenen Stadtteilbiliotheken sowie die Zentral– und Landesbibliothek Berlin. Im Onlinekatalog können Bücher gesucht und bestellt werden, eine Fernleihe ist möglich. Es gibt keine besonderen Schwerpunkte.
VÖBB
VÖBB
Wartesemester
Falls man nicht den entsprechenden N.C. für das gewünschte Studienfach aufbringt, hat man die Möglichkeit, Wartesemester zu sammeln. Ein Teil der Studiengänge werden nach dieser „studiumslosen“ Zeit vergeben, je mehr Semester man hat, umso besser die Chancen. Während dieser Periode darf man jedoch nicht an einer Hochschule immatrikuliert sein.
Man kann beispielsweise erstmal eine Ausbildung beginnen oder ein FÖJ bzw. FSJ machen. Dadurch geht einem auch keine Kindergeld– bzw. Krankenversicherungzeit verloren, da man sich beides anrechnen lassen kann. Wer also lange genug durchhält, hat die Chance auf seinen begehrten Studienplatz, ohne die entsprechende Abiturnote. Man sollte sich aber für das entsprechende Fach erkundigen, wie viel Wartesemesterzeit man mitbringen muss, da die Anzahl mitunter recht hoch sein kann.
Man kann beispielsweise erstmal eine Ausbildung beginnen oder ein FÖJ bzw. FSJ machen. Dadurch geht einem auch keine Kindergeld– bzw. Krankenversicherungzeit verloren, da man sich beides anrechnen lassen kann. Wer also lange genug durchhält, hat die Chance auf seinen begehrten Studienplatz, ohne die entsprechende Abiturnote. Man sollte sich aber für das entsprechende Fach erkundigen, wie viel Wartesemesterzeit man mitbringen muss, da die Anzahl mitunter recht hoch sein kann.
Wikipedia
Scheinbar allwissendes Online-Lexikon. Wie jede Enzyklopädie nur zur Einstiegsrecherche geeignet. Dozenten sind keine Freunde von Wikipedia-Belegen!
Wohnen
Alles Wichtige rund ums Wohnen findet Ihr auf unserer Webseite in der Kategorie „Leben“.
Zwangsexmatrikulation
Tritt ein, wenn der Student nach der Prüfungsordnung das Studium nicht mehr beenden darf (beispielsweise durch wiederholt nicht bestandene Prüfungen, schwere Plagiatsvergehen oder ähnliches).
Zweitstudium
Wer nach all dem Lernen, Schreiben, Lesen, Rechnen und Organisieren nach seinem Abschluss noch nicht genug hat, kann sich zum Zweitstudium einschreiben. Die Bewerbung und Auswahlverfahren laufen konkurrenzlos zum Erststudium, dafür sind auch deutlich weniger Studienplätze vorgesehen (meistens nur ein Studienplatz pro Fach).
Zweitwohnsitz
Jeder Mensch in Deutschland muss sich für seinen neuen Wohnort bei den Meldeämtern anmelden. Eine Überprüfung erfolgt nicht direkt, kann aber über andere Ämter stattfinden. Bei Versäumnis werden teilweise hohe Strafen fällig. Wer mehrere Wohnsitze hat, muss seinen Erst– bzw. Hauptwohnsitz angeben. Ist dieser beispielsweise nicht Berlin, wird eine Zweitwohnsitzsteuer fällig. Andererseits können durch die Hauptwohnsitzummeldung auch Kosten (KFZ-Versicherung) entstehen, so dass dieser Schritt genau abgewogen sein muss.
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