„Heilmethoden mit Migrationshintergrund“

Ethnologisches Dokumentarfilmprojekt der Freien Universität zeigt Film in Ausstellung zum Projekt – sie eröffnet am 22.4.2012

Studenten am Institut für Ethnologie der FU Berlin zeigten gestern im Kino Moviemento ihre dokumentarische Kurzfilmreihe über Berliner HeilerInnen. Im Mittelpunkt steht der Arbeitsalltag von sieben Menschen unterschiedlicher Herkunft, die traditionelle Heilmethoden aus ihrem Herkunftsland anwenden. Die Filme sind Bestandteil einer Ausstellung mit dem Titel „Sibyllenwurz und Speisedampf – Heilmethoden mit Migrationshintergrund“, die am 22.4. im Kunstraum Schillerpalais in Berlin Neukölln eröffnet wird. Gezeigt werden dort außerdem Bilder der Fotografin Miriam Tamayo unter dem Titel „Glaube und Heilung / Heiler und Schamanen in Berlin“; präsentiert werden zudem Objekte sowie Texte von der Werkstatt Ethnologie Berlin e. V.

Studenten der Master-Studiengänge Visual and Media Anthropology/ Sozial- und Kulturanthropologie

Gestaltet wurde die Kurzfilmreihe von Studenten der Master-Studiengänge Visual and Media Anthropology sowie Sozial- und Kulturanthropologie. Die Fotografin wie auch Ethnologin Miriam Tamayo begleitete die Filmteams. Sie eröffnet mit ihren Fotografien eine zweite Perspektive auf den Arbeitsalltag sowie die Methoden der vorgestellten Heiler. Im Rahmen der dreiwöchigen Ausstellung, die von der Werkstatt Ethnologie e. V. konzipiert wurde, werden neben den Filmen und Fotografien auch Exponate von Berliner Heilern gezeigt. Es wird veranschaulicht, wie traditionelle Heilmethoden aus anderen Weltregionen aufgrund der hiesigen großen Nachfrage nach Naturheilverfahren sowie ganzheitlicher Behandlung das mitteleuropäische Verständnis von Medizin beeinflussen. Heilpraktiker, Physiotherapeuten wie auch weitere Fachleute begleiten die Ausstellung mit Vorträgen, Seminaren und Workshops.

Ort/ Zeit

22.4. – 11.5.2012.
Schillerpalais Berlin e. V., Schillerpromenade 4, 12049 Berlin, U-Bhf. Boddinstr. (U8)
Eintritt  frei

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