Mehr Geld für Studierende

Ab sofort bekommen Studierende mehr Geld bei der Studentischen Darlehnskasse e.V. Zum Jahresbeginn erhöhte der gemeinnützige Verein, dem sieben Berliner Hochschulen angehören, seine monatliche Unterstützung auf bis zu 750 Euro. Damit können Berliner Studierende nun maximal 9.000 Euro für die letzten beiden Studiensemester in Form eines Darlehens erhalten.

Mit der Erhöhung der finanziellen Hilfe möchte der gemeinnützige Verein „vor allem Studierenden in schwierigen finanziellen Situationen wie beispielsweise Studierende mit Kindern beim Abschluss ihres Studiums unterstützen“, so Jessica Scholz, stellvertretende Vorstandsvorsitzende und studentische Geschäftsführerin des Vereins. Andreas S., ein ehemaliger Medizinstudent, konnte bereits geholfen werden: „Das Darlehen ist eine ganz tolle Sache. Es hat uns buchstäblich ,über Wasser gehalten‘ und war wirklich eine große Hilfe für mich und meine kleine Familie.“

Der Allgemeinheit der Berliner Studierenden machen vor allem gestiegene Lebenshaltungskosten zu schaffen: „In den letzten Jahren lagen die Angaben für Lebenshaltungskosten bei unseren Antragstellern regelmäßig um 780 Euro“, so Frau Scholz. Auch das Studentenwerk Berlin gibt für den Hochschulstandort in der Hauptstadt Lebenshaltungskosten von durchschnittlich 787 Euro an. Mit der Erhöhung des Darlehens können sich Studierende nun ohne finanzielle Engpässe auf ihren Studienabschluss konzentrieren.

Die gemeinnützige Einrichtung vergibt seit über 50 Jahren Darlehen an Studierende in der Examensphase ihres Studiums. Antragsberechtigt sind Studierende der FU, TU und Charité sowie der UdK, TFH, ASFH und EFB. Die HU war neun Jahre lang Mitglied in der Darlehnskasse. Die Darlehnskasse unterstützt auch Studierende über die Regelstudienzeit hinaus. Außerdem ist das Darlehen unabhängig vom Einkommen der Eltern und vom Bafög.

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