Campus Griebnitzsee bekommt neues Gebäude

In den kommenden Monaten entsteht auf dem Campus Griebnitzsee ein neues Gebäude.

Es wird sowohl Platz für den regulären Lehr- und Studienbetrieb bieten als auch für die drittmittelgeförderten Forschungsprojekte  der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät. Zur feierlichen Grundsteinlegung erwartet der Präsident der Uni Potsdam, Prof. Oliver Günther, Ph.D., die Wissenschaftsministerin und den Finanzminister des Landes Brandenburg.

Campus Griebnitzsee der Uni Potsdam

9,6 Millionen Euro wird das neue Fakultäts- und Drittmittelgebäude auf dem Campus Griebnitzsee der Uni Potsdam kosten. Auf insgesamt 2.288 Quadratmetern Nutzfläche werden  sowohl Büros und Seminarräume für den regulären Lehr-und Studienbetrieb als auch Räume für die Drittmittelprojekte der am Griebnitzsee beheimateten Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät Platz finden. Bereits im August 2013 soll das Gebäude fertig sein. Für den Entwurf des dreiflügeligen Gebäudes zeichnet das renommierte Architekturbüro Sauerbruch & Hutton Berlin verantwortlich. Bauherr ist der Brandenburgische Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen.

Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Uni Potsdam

Die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät der Uni Potsdam gilt als eine der wichtigsten deutschen Forschungs-, Ausbildungs- und Beratungsstätten im Bereich Policy, Forschung und Verwaltungswissenschaft. Als weiterer Schwerpunkt wird zurzeit der Bereich Innovation und Technologie entwickelt. Die Fakultät fühlt sich einer besonders engen  Verbindung zwischen Forschung und Lehre verpflichtet. Auch die intensiven Wechselbeziehungen zwischen Politik, Wirtschaft und Institutionen spielen eine herausragende Rolle. Einem multi-theoretischen wissenschaftlichen Vorgehen folgend, beschäftigen sich die Forscherinnen und Forscher mit dem interaktiven Verhältnis von Politik, Ökonomie und Institutionen auf verschiedenen Ebenen und Tätigkeitsfeldern. Der gewählte interdisziplinäre Ansatz ermöglicht einerseits, den Einfluss der Wirtschaft sowie öffentlicher und privater Institutionen auf die Politikgestaltung zu analysieren. Auf der anderen Seite kann jedoch auch die umgekehrte Wirkungsrichtung untersucht werden. Dabei geht es sowohl um Steuerungsprobleme zwischen Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft als auch innerhalb des  öffentlichen Sektors.

An der Fakultät sind aktuell mehr als 3.600 Studierende immatrikuliert. Es gibt  acht Bachelorstudiengänge, neun aufbauende Masterstudiengänge und sieben weiterbildende Masterstudiengänge an der Fakultät.

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