?Die Dua­lität ist ein

wich­tiges Werk­prinzip?, erklärt Andrea Schmidt,

das ?Nega­tive wird auf das Posi­tive gedruckt?.

Weiße Flä­chen zwi­schen den Buch­staben sind

genauso wichtig wie die schwarzen Buchstaben

selbst; ohne Papier keine Schwarze Kunst. Die 32-jährige Typo­grafin begeis­tert sich für diese Dua­li­täten. Andrea Schmidt gestaltet Bücher und Maga­zine und beschäf­tigt sich mit Typo­grafie im digi­talen Medium. Die Erfin­dung des Per­so­nal­com­pu­ters zählt zu den ein­schnei­denden Ent­wick­lungen inner­halb der Typo­gra­fie­ge­schichte“, erklärt Andrea Schmidt. Die stu­dierte Gra­fik­de­si­gnerin unter­richtet Stu­die­rende im Fach Typo­grafie. Mit Schrift­ex­pe­ri­menten erforscht sie die bild­hafte Qua­lität von Schrift in ver­schie­denen Kon­texten kul­tu­reller Produktion.

Typo­grafie oszil­liert zwi­schen hand­werk­li­chem Können und gestal­te­ri­scher Her­aus­for­de­rung. Beides ver­mit­telt ein (Fach-)Hochschulstudium, bei­spiels­weise an der Uni­ver­sität der Künste im Design­stu­di­en­gang Visu­elle Kom­mu­ni­ka­tion. Typo­grafie ist dort eine Teil­dis­zi­plin der Gestal­tung. Für gute Typo­grafie benö­tigt man zual­ler­erst Lei­den­schaft“, betont Andrea Schmidt. Diese Lei­den­schaft bringt sie in ihre aktu­elle Arbeit an dem eng­lisch­spra­chigen Lite­ra­tur­ma­gazin Bor­der­cros­sing Berlin und dem Art­work für die Ber­liner Elec­tro­band KOMA69 ein.

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